fbpx

Wenn das Glück in Kurven verläuft

//Wenn das Glück in Kurven verläuft

Wusstest du, dass es eine sogenannte U-Kurve des Glücks gibt? Ja, tatsächlich. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Ich fand den Ausdruck so interessant daher habe ich mich intensiver damit beschäftigt. Möchtest du auch mehr darüber erfahren? Dann lies gleich hier weiter.

Was ist die U-Kurve des Glücks?

In unserem Leben durchlaufen wir mehrere Phasen. Das ist an sich nichts Neues. Doch auch unser persönliches Glücksgefühl ist auch an diese Phasen gebunden – und das finde ich spannend. Ich möchte sie dir im Folgenden kurz umreißen – und möchte hinzufügen, dass das keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern meine persönliche Auslegung ist.

Als Kinder sind wir nachgewiesener maßen am glücklichsten. Die Welt möchte erobert werden. Wenn die Erziehung und unsere familiäre Ausgangssituation stimmen, hält dies bis ins Jugendalter an. Hier kommen die normalen Pubertären Probleme dazu. Die braucht es, sie bereiten uns auf das Leben vor.

Und tatsächlich ist es ungeheuer wichtig, schon von Kindesbeinen an zu lernen, wie man mit herausfordernden Situationen umgeht. Stelle ich mich ihnen oder stecke ich den Kopf in den Sand? Je nach dem wie ich es lerne die Probleme zu lösen, habe ich im späteren Leben die Möglichkeit aufrecht durchs Leben zu gehen.

Wenn wir mit der Schule fertig sind, kommt die erste große Herausforderung. Und die lautet: Und jetzt? Wo will ich hin? Was will ich werden? Was fange ich mit meinem Leben an?

Ich weiß nicht wie es bei dir war. Hattest du die freie Wahl was du beruflich machen möchtest? Oder haben deine Eltern für dich entschieden, was das Beste für dich ist? Egal wie es abläuft, aber hier werden erstmal die Weichen für die nächsten Jahre gelegt. In dieser Phase geht es darum, gesteckte Ziele zu erreichen. Den Platz in der Gesellschaft zu finden.

  • Geld verdienen.
  • Familie gründen.
  • Karriere machen.
  • Haus bauen.
  • Baum pflanzen.
  • Kinder erziehen.
  • Urlaube machen.
  • Netzwerke pflegen.

Und was ist mit dem persönlichen Glück?

Studien zufolge nimmt das Glück im Laufe des Erwachsenenlebens immer weiter ab. Wir sind getrieben von Leistung und Zielen, Konsum und Ansprüchen. Da ist wenig Platz für Gefühl für sich selbst. Die Talsohle des persönlichen Glücksgefühls erreichen wir im Alter zwischen 40 und 50 Jahren.

Besonders deutlich wird das auch schon in den 30er Jahren. Es setzt eine latente Unzufriedenheit ein. Es kann sein, dass wir Konflikten nicht mehr aus dem Weg gehen sondern auch mal NEIN sagen können. Wenn das Nein-Sagen nicht funktioniert ist aber zumindest das Gespür dafür da, dass man eigentlich Nein sagen wollte. Das flexible „Sich an die anderen Anpassen“ wird häufiger überdacht. Es kann auch durchaus sein, dass die Emotionen mehr in den Vordergrund treten als noch vor ein paar Jahren.

Vielleicht stellen wir uns auch Fragen zum bisherigen Leben. War das schon alles? Muss ich es Allen recht machen? Will ich diesen Beruf wirklich weitermachen? Bin ich in dieser Partnerschaft eigentlich noch glücklich?

Im Normalfall können wir das eine Zeitlang überspielen. Doch irgendwann fühlt es sich an wie ein Vulkan, der kurz vor dem Ausbrechen ist. Alles wird eng. Alles nervt. Es soll anders werden. Am liebsten würden wir die Koffer packen und ganz wo anders ein neues Leben anfangen.

Die Talsohle des Glücksgefühls ist erreicht.

Herzlich willkommen in der Mitte des Lebens!

Ja, es ändert sich so einiges.

Man braucht mehr Schlaf.
Die Haut ist nicht mehr ganz so straff.
Fettpölsterchen setzen sich hartnäckiger an.
Die Nerven sind nicht mehr ganz so gut.
Im Job kommen jüngere Nachfolger nach.
Die Haare müssen öfter getönt werden, da sich die ersten grauen Strähnen einschleichen.
Der Rücken schmerzt mal ganz gerne und die ersten Weh-Wehchen halten Einzug.
Die Merkfähigkeit lässt nach.
Man fühlt sich ganz einfach nicht mehr blutjung.

Und nein, ich möchte hier kein schwarzes Bild des Älterwerdens skizzieren. Ich werde gerne älter. Aber es ist ganz einfach wie es ist. Und die Frage ist: Wie gehst du damit um?

Möchtest du die gute alte Zeit weiter aufrechterhalten? Möchtest du noch weiter jung sein? Wie gut kannst du es annehmen, dass du nicht mehr zur ganz jungen Generation gehörst?

Ja, es kann sich anfühlen als wäre man nochmal in der Pubertät. Die Medien haben einen anderen Begriff dafür gefunden: Midlife Crisis.

Oh, oh! Ich sehe dich quasi vor mir wie die Augenbrauen bis unter den Haaransatz wandern. Bitte bleib noch etwas bei mir und lass dir etwas über die Midlife Crisis abseits von Jugendwahn, jungen Geliebten und zu kurzen Miniröcken erzählen.

Midlife Crisis? Was ist die Midlife Crisis?

Laut Wörterbuch wird Midlife Crisis folgendermaßen definiert: krisenhafte Phase in der Mitte des Lebens, in der jemand den Sinn seines bisherigen Lebens kritisch überdenkt und in Zweifel zieht.“

Ja, in den Medien bezieht sich das vor allem auf Männer. ABER, auch Frauen gehen durch eben diese Phase. Und dabei ist es komplett egal, aus welchem Land, welchem Beruf, welchem Familienstand und welchem Geschlecht die Menschen kommen. Es ist in Studien nachgewiesen, dass alle (!) durch diese Phase des Lebens hindurch gehen.

Warum kommt diese Phase überhaupt?

Wenn man sich etwas in das Thema einliest, findet man die unterschiedlichsten Gründe dafür. Was sich für mich am schlüssigsten anhört sind folgende zwei Punkte.

#1 Der Körper verändert sich

Es ist ganz einfach ein biologisches Thema. Bei Männern verringert sich das Testosteron und bei Frauen das Östrogen. Und nein, ich meine damit nicht die Menopause. Die kommt später. Das Ganze fängt schon wie gesagt in den 30ern langsam an… Durch den Wegfall der Hormone, verändert sich die Körperstruktur. Muskelmasse schwindet, die Haare werden auch weniger, dafür kommen die Fettpölsterchen und die Falten. Zunehmend gesellen sich auch Rückenschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit und Verdauungsprobleme dazu bis hin zu seelischen Symptomen.

Durch diese Äußerlichkeiten wird ganz einfach sehr deutlich, dass es tatsächlich einen Unterschied zwischen dem EndZwanziger und einem selbst gibt. Klar kann man kaschieren und künstlich nachhelfen und ich befürworte absolut sich sportlich fit zu halten.

Aber das tatsächliche Alter bleibt bei allen Bemühungen das was es ist. Dadurch stellen sich fast ganz automatisch Gedanken ein wie: Bin ich noch attraktiv? War das schon alles? Ich möchte erst später alt werden. Wie soll ich da mithalten?

#2 Das Umfeld ändert sich

Wenn wir selbst älter werden, werden das auch unsere Eltern. Damit können sich Krankheiten und Todesfälle einstellen. Vielleicht gibt es im Bekanntenkreis den einen oder anderen Schicksalsschlag. Vielleicht Trennungen. Die eigene Beziehung ändert sich. Kinder werden erwachsen. Es gibt eventuell berufliche, soziale oder persönliche Belastungen.

Das alles geht nicht einfach so an einem vorbei. Meinst du nicht auch, dass man dadurch ins Nachdenken und Überdenken kommt? Man wird sich dessen bewusst, dass es vielleicht noch andere Dinge gibt außer denen, die einem bis jetzt wichtig waren.

Was das zur Folge haben kann?

Die Veränderungen bringen es mit sich, dass man sich neue und andere Fragen stellt. Bis Mitte 30 ging es noch um die Ziele die erreicht werden möchten. Danach ändert sich die Frage sukzessive in „Wer bin ich überhaupt?“.

Es geht darum, in sich hineinzuhorchen, nachzuforschen und sich selbst wahrzunehmen. Diese leise Stimme, die im vollen Alltag so gerne überhört wird. Es geht darum die eigene Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse zu entdecken. Bisherige Werte und Muster zu überprüfen. Alte Glaubensmuster und Verhaltensweisen die nicht mehr förderlich sind loszulassen.

Die Frage ist: Wie damit umgehen?

Es stellt sich hier die Frage: Wie hast du gelernt mit Herausforderungen umzugehen? Packst du den Stier bei den Hörnern? Machst du lieber die Augen zu? „Wurschtelst“ du dich so durch?

Weißt du, je offener du mit einer Situation umgehst, je mehr Klarheit du darüber hast, desto einfacher ist es, durch sie hindurch zu kommen. Das Motto sollte sein: Qualität vor Quantität. Von allem ein bisschen weniger und langsamer, dafür bewusster.

Bei uns Frauen fällt die Midlife Crisis meistens nicht so stark auf wie bei den Männern. Warum? Ganz einfach, weil wir schon von Grund auf so gestrickt sind, dass wir uns mit unseren Freundinnen austauschen. Wir sind bereit uns helfen zu lassen wenn wir merken, dass wir es alleine nicht schaffen und wir verarbeiten unsere Probleme homogener als die Männer.

Und genau diese Kommunikation, der Austausch und die Unterstützung ist das, was eine Neuausrichtung einfach von statten gehen lassen kann. Ein paar Gespräche mit einem Coach und schon können sich Blickwinkel ändern.

Du wirst dann vielleicht keine Ballerina mehr wie du dir das als Kind gewünscht hast, aber vielleicht findest du den Weg in das nächste Tanzstudio. Wenn du bis jetzt keine Medizin studiert hast, wirst du wahrscheinlich kein Arzt mehr, aber wer weiß welche heilenden Kräfte in deinen Händen stecken?

Wenn du jetzt Verantwortung für dein Leben übernimmst, wirst du für den nächsten Lebensabschnitt eine kraftvolle Basis legen.

Ja, der Aufwand lohnt sich

Erinnerst du dich? Es hieß die U-Kurve des Glücks. Das heißt nach der Talsohle geht es wieder aufwärts. Und so ist es häufig bei Frauen zu sehen. Frauen die sich intensiv mit sich selbst beschäftigt haben blühen meist nach ihrer „Sinnkrise“ erst so richtig auf.

Es werden Träume verwirklicht. Leben umgekrempelt. Was in der ersten Lebenshälfte nicht möglich war, wird jetzt ins Leben gerufen. Es passieren unglaubliche Wandlungen. Frauen machen sich unabhängig. Steigen in den Beruf ein oder aus. Machen sich selbständig oder erfüllen sich einen lang gehegten Traum. Die Beziehungen verändern sich von einer reinen funktionalen Partnerschaft hin zu einer erfüllten Beziehung. Mit dem bisherigen Mann oder vielleicht auch einem neuen Partner…

Probleme würden entstehen, wenn du in der Krise stecken bleibst. Wenn du die Augen zumachst und hoffst, dass die zweite Lebenshälfte genauso gelebt werden kann wie die erste. Sorry, das funktioniert nicht.

Sobald du für dich erkannt hast, dass du selbst für dein Leben und deine Bedürfnisse verantwortlich bist, hast du den Schlüssel für dein Glück in der Hand. Und der Trend deiner Glückskurve wird wieder nach oben ansteigen.

Wo stehst du zur Zeit? Merkst du die ersten Anzeichen? Bist du schon „durch“? Oder steckst du mittendrin? Wie nimmst du diese Lebensphase für dich wahr? Was hilft dir? Wie gehst du damit um?

Lass es mich wissen – ich erfahre sehr gerne Neues darüber.

Hast du das Gefühl gerade festzustecken? Oder weißt du noch nicht genau, wie du mit der Situation umgehen sollst? Magst du dich auf dich Suche nach dir selbst machen? Dann melde dich bei mir – ich begleite dich gerne ein Stück des Weges.

Am besten machst du gleich einen kostenlosen 30minütigen Termin für ein Erstgespräch mit mir aus. Oder hast du vorher noch Fragen? Dann melde dich sehr gerne unverbindlich per Mail bei mir.

HerzensGrüße

Daniela – Mentorin für Frauen die sich verändern wollen

P.S. Die Midlife Crisis ist ein gerne genutztes Modewort. Doch in ihr steckt viel mehr. Ja, sie ist eine Sinnkrise. Doch sie birgt einen großen Schatz für alle, die die Herausforderung annehmen. Bist du dabei?

Wie kann ich euch unterstützen?

Lasst uns gemeinsam loslegen. Buche euer kostenfreies Erstgespräch!

Jetzt kostenloses Erstgespräch vereinbaren!
2019-01-21T17:41:26+00:00