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Was du tun kannst, wenn du zu viel für die Anderen da bist.

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Wir alle kennen diese eine Frau. Sei es Kollegin, Bekannte, Freundin, Schwester… Diese eine Frau ist eines: unwahrscheinlich gutmütig. Immer für alle da wenn sie gebraucht wird. Sie ist jemand, die lieber eine Stunde länger auf der Arbeit bleibt, als den Kollegen die Unterstützung zu verweigern. Oder sie stellt sich in ihrem soundso schon vollgepackten Tag noch in die Küche, um einen Kuchen zu backen, weil eine andere Mutter keine Zeit dafür hat. Diese eine Frau ist auch diejenige, die für alle Verständnis hat. Ständige Anforderungen vom Chef. Missmut bei den Kindern, Teens und Pubertieren. Schlechte Laune vom Partner. … Das alles kann sie verstehen.

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Nach außen hin ist alles perfekt. Und doch, wenn du hinter all die Mühen siehst, bemerkst du es: Sie ist total ausgelaugt. Hat keinen Raum für sich. Hat sich vielleicht ein Stück weit selbst verloren. Sie sorgt sich um alle anderen. Ist immer da. Versucht immer ihr Bestes zu geben. Möchte harmonisch und glücklich sein. Nur sie selbst ist fast nicht mehr da.

Was ist aus der jungen Frau geworden, die so viele Pläne hatte. Was sie sich alles ausgemalt hat und was sie eigentlich alles erleben wollte. Du siehst, dass sie jeden Tag über sich hinauswächst und damit aber auch selbst über ihre körperlichen und emotionalen Grenzen hinweggeht. Und du siehst auch, dass andere Menschen so gar keine Rücksicht auf sie nehmen, weil sie immer hilft und unterstützt.

Wie geht es dir, wenn du das bei dieser Frau siehst? Bestärkst du sie darin, so weiterzumachen? Welchen Rat würdest du ihr geben? Was liegt dir jedes Mal auf der Zunge, wenn sie dir wieder mal von solch einer „Grenzüberschreitung“ erzählt?

Nimm dir die Zeit und spür wirklich hin. Was macht das mit dir?

Gehen dir da Sätze durch den Kopf wie „Du solltest mehr an dich denken.“ oder „Mach das einfach nicht mehr.“ oder „Sollen das die Kollegen doch alleine machen“.

Vielleicht hast du auch etwas im Kopf, wie sie das ganz Praktisch umsetzten könnte. Was wären deine Ideen dazu? Wie sollte sie das konkret machen? Und JA, nimm dir genau jetzt einen Moment Zeit. Was könnte sie tatsächlich tun um einfach ein bisschen Raum für sich selbst zu haben?

Du kannst bestimmt gut mit dieser wundervollen und gutmütigen Frau mitfühlen und weißt auch, warum sie so viel an die anderen denkt und sich selbst nicht wichtig genug nimmt. Du weißt, dass sie Konflikte nicht mag. Dass sie Angst hat nicht mehr geliebt zu werden. Dass sie Angst hat nicht gut genug zu sein. Dass sie Angst hat, verlassen zu werden. Gekündigt zu werden. Dass sie Angst vor dem Gerede der anderen hat. Sie möchte ganz einfach dazugehören und sich in Sicherheit wissen. Du kennst ihre immer gleichen Begründungen, warum sie lieber für die anderen da ist als an sich selbst zu denken.

Werfe mal einen ganz liebevollen Blick auf sie und frage dich, was ganz theoretisch passieren könnte, wenn sie mal als erstes an sich selbst denkt. Was würde passieren, wenn sie mal nicht verständnisvoll, unterstützend, kollegial, liebevoll, helfend… ist. Was würde theoretisch passieren, wenn sie mal Nein sagt. Zum Mann. Den Kindern. Dem Chef. Anderen Mamas. Menschen, die einfach ständig etwas von ihr wollen.

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Wie würden die Menschen reagieren, die das Nein zu hören bekommen? Und würde von dieser Reaktion die Welt untergehen?

Wie wäre es für diese Frau selbst? Was hätte sie davon? Wie würde sich das auf ihr Leben auswirken? Muss sie deswegen ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie gut auf sich aufpasst und liebevoll Grenzen zieht? Ist sie deswegen egoistisch?

Ich habe viel mit meinen Klientinnen über dieses Thema gesprochen. Zuviel für andere da sein. Sich selbst nicht mehr wahrnehmen. Zu wenig Raum zu haben. Grenzen ziehen. Nein sagen. Und alle hatten volles Mitgefühl mit anderen Frauen und würden sie absolut darin unterstützen viel, viel öfter Nein zu sagen. Die Tipps und Impulse die sie hatten, hatten Hand und Fuß und waren durchaus umsetzbar.

Wir beide kennen uns wahrscheinlich noch nicht. Und doch gehe ich davon aus, dass das bei dir auch so wäre. Stimmt’s?

Weißt du, bei anderen fällt es uns sooooo leicht zu „sehen“ was jetzt richtig wäre, was helfen könnte. Doch wie ist es bei dir selbst?

Wie gut bist du selbst bei dir? Wie viel Raum hast du für dich selbst? Kennst du deine Bedürfnisse? Kannst du dich selbst noch gut wahrnehmen? Ziehst du Grenzen? Sagst du Nein?

Wenn sich bei dir durch diese Fragen jetzt Anspannung breit macht oder du merkst, da kommt Widerstand in dir hoch – dann machen diese Fragen etwas mit dir. Und gerade dann ist meine nächste Frage für dich wahrscheinlich provokativ aber wichtig:

Warum hast du für die anderen Frauen Verständnis und nimmst dich selbst außen vor? Die Tipps und Impulse die du an sie weitergeben würdest – warum gestehst du sie dir selbst nicht zu?

Betrachte dich selbst einmal aus dem Blickwinkel einer Freundin. Was würde sie dir wohl raten? Und ja, natürlich weißt du, warum es gerade bei dir schwer ist. Du willst ja niemanden verletzen. Du möchtest geliebt werden. Du möchtest Wertschätzung. Das ist alles völlig legitim. Und dann sieh dich selbst aus liebevollen Augen wie eine Freundin an. Was würdest du dir selbst raten?

Weißt du, dieser Artikel ist ganz bewusst in dieser Form geschrieben. Denn bei anderen wissen wir immer ganz genau, was Sache ist. Doch bei uns selbst haben wir ganz viele blinde Flecken. Da kommen alte Glaubenssätze hoch. Beschränkungen. Ängste. Traurigkeit. Und da ist es einfacher bei den anderen zu bleiben, denn dann muss man das nicht fühlen. Kennst du? Ich auch.

Wenn du aus diesem ständigen „Für die anderen da Sein“ oder „Zu viel an die anderen denken“ aussteigen möchtest, fängt das bei dir an. Du weißt nicht genau wie? Dann lies dir diesen Blog nochmal durch und nimm dir Zeit für die Fragen die ich dir darin aufgeschrieben habe. Versuche sie wirklich für dich und deine Freundin zu beantworten. Dann hast du schon einmal eine gute Basis an Ideen die du umsetzen kannst.

Falls dir das noch nicht reicht, dann hole dir meine aktuelle Newsletterserie und lass Dich von mir an die Hand nehmen.

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Daniela

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By |2019-10-29T10:36:27+00:00September 30th, 2019|Lebensberatung|0 Comments

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