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Warum Veränderung in erster Linie

Annehmen bedeutet.

Möchtest du wissen, welche Sätze ich am häufigsten in meinem Berufsleben höre?

Ich bin nicht gut genug.
Ich muss mich mehr anstrengen.
Ich bin es nicht wert.
Ich werde nur geliebt, wenn ich dünn / erfolgreich / leistungsbreit / emphatisch…. bin.

 

Glaubenssätze lassen uns laufen wie in einem Hamsterrad.

Unsere inneren Überzeugungen lassen uns zu Meisterinnen der Selbstoptimierung werden. Am liebsten schlank. Schlau. Sexy. Organisiert. Perfekt. Liebevoll. Verständnisvoll. Und all die anderen Ideale, denen wir nachlaufen.

Doch vor lauter Selbstoptimierung und Bemühen ins System zu passen kann es passieren, dass wir uns Masken und Kostüme anziehen, die so gar nicht zu uns passen. In denen wir uns eingeengt fühlen und uns nicht frei bewegen können. Irgendwann, wenn der Alltag uns fordert und der Raum für uns immer kleiner wird, wenn die Ideale uns einschnüren, das Hochhalten der Außenwirkung einfach nur noch anstrengend ist und sich das Leben anfühlt, als hätte man unpassende Klamotten an, taucht wahrscheinlich die Frage auf Wer bin ich eigentlich?

 

Wer ist die, die ich sein möchte? Wer bin ich wirklich?

Wenn wir Idealen nachlaufen und versuchen, den anderen Menschen zu beweisen, dass wir wertvoll sind und uns Aufmerksamkeit und Wertschätzung erhoffen, möchten wir Jemand sein. Wir möchten jemanden aus uns machen, weil wir mit der, die wir eigentlich sind, nicht einverstanden sind.

Da ist ein Zwiespalt. Da ist die, die man nach Außen sein möchte. Und die, die eigentlich in einem drin steckt. Das löst Widerstand in alle Richtung aus. Und der Widerstand ist das, was anstrengend ist. Der Widerstand gegen die, die man eigentlich ist. Und Widerstand gegen das, was man im Moment lebt.

Aus dieser Situation heraus entsteht der Aktionismus den wir vielfach erleben und aus dem viele Frauen aussteigen möchten. Es ist ein doppelter Knoten der sich nicht so einfach lösen lässt. Denn eigentlich möchte man sich ja verändern, aber man traut sich nicht, man selbst zu sein.

Wie wäre es, liebevoll zu sich selbst zu sein? Wie wäre es, den Widerstand gegen sich selbst aufzugeben? Wie wäre es, sich selbst anzunehmen, mit allen Ecken und Kanten? Wie wäre es, die eigene Klarheit zu finden?

 

Im Annehmen und Akzeptieren liegt große Kraft.

Ich weiß um die Angst, dass man zu passiv sein könnte. Dass man das Leben nicht in die eigene Hand nimmt. Dass sich nichts ändert. Dass man doch des eigenen Glückes Schmied ist.

Doch die wichtige Botschaft, die im Annehmen liegt ist die Liebe zu sich selbst. Es ist das sich selbst wahrnehmen, als die, die man wirklich ist. Ein liebevolles Auspacken eines Geschenks. Ein bedingungsloses Akzeptieren dessen was und wer man ist, schafft auch Verständnis für sich selbst.

Es muss nichts getan werden. Nichts geschaffen. Nichts geleistet. Nichts neu gemacht. Denn es ist alles schon da. Wir alle sind perfekt, genau so, wie wir sind. Jetzt. Im Moment. Man kann sich einfach sinken lassen und die Persönlichkeit sein, die man ist. Frei von Anstrengung.

Ja, es kann Angst machen, wenn man noch kein Gefühl dafür hat, wer man eigentlich ist. Denn die Frage ist ja Was hält mich dann? Worin finde ich mich wieder? Was uns häufig fehlt, ist der Zugang zu uns selbst. Wir haben verlernt uns selbst zuzuhören und sind häufig nur im Außen unterwegs.

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 Vertrauen auf das Vertrauen

Hier kommt das Vertrauen ins Spiel. Das Vertrauen darauf, dass das Leben durch uns hindurchwirkt und wir hier gebraucht werden als die, die wir tatsächlich sind. Mit unseren Ecken und Kanten und unserer Kraft in der wir sind, wenn wir uns erlauben zu fühlen. Zu spüren. Zu leben, wer wir sind. Wenn wir nicht mehr vor uns selbst davonlaufen.

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
~ Marianne Williamson

Die annehmen, die wir sind. Das ist auf der einen Seite ganz einfach – und auf der anderen unendlich schwer. Wie gut kannst du dich auf dich selbst einlassen? Wen findest du, wenn dir erlaubst du selbst zu sein?

 

Warum findet nun die Veränderung statt, wenn du dich selbst oder die Situation die du verändern möchtest, annimmst?

Wo vorher der Wunsch nach Kontrolle und Dazugehören Anstrengung erzeugt hat, darf durch das Annehmen Leichtigkeit einziehen. Das Leben darf passieren. Du musst dich selbst nicht mehr zurücknehmen. Was ist da, wenn kein Widerstand da ist? Alleine durch die Änderung des Blickwinkels wird sich Etwas bewegen. Es entstehen neue Lösungswege. Neue Verhaltensweisen. Wenn du bei dir bist und auf dich hörst passiert die Veränderung so, wie es dir gut tut. Natürlich und liebevoll.

Das Annehmen hilft dir, mehr und mehr in deine eigene Kraft zu kommen ohne dich selbst zu verbiegen. Selbst in Situationen, die dich herausfordern. Außerdem strahlst du damit auf ganz natürliche Weise von innen heraus. Gewärmt und beschützt von deiner eigenen Akzeptanz und Liebe für dich selbst.


Links in diesem BlogPost:

Finde deine Klarheit.

So entwickelst du mehr Verständnis für dich selbst.

Wie gut kannst du dich einlassen?

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HerzensGrüße

Daniela

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Mentorin für Frauen,

die sich verändern wollen