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Warum ich Veränderung liebe.

Veränderung liegt in der Natur der Sache.

 

Vor vielen Jahren hat mein Sohn ein Experiment aus dem Kindergarten mit nach Hause gebracht.

Dazu wurde ein Bohnensamen mit genügend Erde und Wasser auf eine Seite in einen Schuhkarton “gepflanzt”. Auf die andere Seite des Kartons wurde eine “Tür” geschnitzt, durch die Licht in den geschlossenen Raum fallen konnte. Zwischen Samen und Tür wurde ein Labyrinth aus Pappwänden gebaut. Die Kinder sollten beobachten, was passiert.

Was meinst du wohl, wie sich das Experiment entwickelt hat? Ich verrate es dir: Der Same hat gekeimt. Sich entwickelt. Sich dem Licht entgegengestreckt. Er ist an viele Hindernisse gestossen – aber es ist dem Licht entgegen gewachsen. Und nach einigen Tagen hat doch tatsächlich das erste Keimblatt aus der Schuhkartontür gespitzt.

Für mich war dieses Experiment so aussagekräftig. Denn auch wir Menschen sind dazu gemacht, uns unserem Licht entgegen zu strecken. Das kann für jeden anders aussehen. Aber eines ist uns gleich – wenn wir in unserem Lebens-Labyrinth an eine Mauer stoßen, fühlen wir uns unwohl. Merken, dass hier etwas nicht mehr passt. Dass wir etwas verändern müssen. Die Richtung wechseln. Unser Licht wieder suchen. Neu ausrichten. Innehalten. Sich selbst sammeln. Schauen, wo der Weg wirklich weitergeht.

Wir haben den natürlichen Drang uns zu verändern.

Veränderung bedeutet Bewegung. Evolution. So wie die Blumen dem Licht entgegen wachsen, möchten wir uns so verändern, dass wir uns wohl fühlen und es uns gut geht.

Veränderung gehört zum Leben dazu.
Sommer und Winter.
Tag und Nacht.
Regen und Sonnenschein.
Jugend und Alter.
Trauer und Hoffnung. …

Jede von uns bringt ihr Geschenk für die Welt mit auf diese Erde. Und alles Erleben und Entwickeln drängt dahin, die zu sein, die wir sein sollen.

Die Erziehung. Die Erwartungen von Außen. Die Erwartungen die wir meinen erfüllen zu müssen. Die Gesellschaft. Der Zahn der Zeit. Die Wertehaltung unseres Umfelds. …. Sie alle drücken uns in unserem Sein in verschiedene Richtungen. Sie bilden unser Lebens-Labyrinth. Wir meinen uns Überzeugungen wie Klamotten anziehen zu müssen. Da diese so selbstverständlich sind, hinterfragen wir sie nicht. Klären nicht, ob sie wirklich für uns gemacht sind. Ob wir sie haben wollen. Diese Überzeugungen werden zu unserem Korsett und unserer Komfortzone.

Unsere Komfortzone ist so bequem, da wir ein überschaubares Risiko haben. Alles geht seinen gewohnten Gang und unser Kopf muss sich nicht mehr anstrengen. Aber wir werden auch faul. Der Kopf fühlt sich irgendwann wie Watte an und unsere Welt wird kleiner. Kleingeistiger.

Veränderung ist wie ein Mentos in einer Flasche Cola.

Hast du das schon mal ausprobiert? Es ist eine rießen große Sauerei – aber auch ein ziemlich großer Spaß. Das Leben wird wieder lebendig. Unbequem erstmal. Unberechenbar. Neu. Ungewohnt. Aber unsere Sinne werden wieder geschärft. Wir haben etwas zu erzählen. Hormone rauschen durch unseren Körper. Wir fühlen wieder etwas.

Häufig wird die Veränderung tatsächlich deswegen verdrängt, da wir die unangenehmen Gefühle nicht fühlen wollen.
Die Unsicherheit.
Die Angst.
Den Kontrollverlust.
Das Nichtwissen.
Die Scham.

Klar ist es einfacher in alten Systemen zu verharren. Der natürliche Drang ist es allerdings, sich zu entwickeln und die zu werden, zu der wir bestimmt sind zu sein.

Wir scheuen uns vor der Veränderung, weil wir immer denken, es müsste etwas Lebensveränderndes sein. Etwas Großes. Bedeutsames. Und ja, es kann sein, dass das eigentlich notwendig wäre. Und ich kann die Angst total verstehen, wenn es um das Große Ganze geht. Wer sagt denn aber, dass diese rießige Veränderung auf einen Schritt gemacht werden muss. Der Große Schritt ist es, der uns überfordert und uns lieber in der Komfortzone und im Alten hängen bleiben lässt.


HerzensPost

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Veränderung bedeutet nicht, alles aufzugeben.

Veränderung kann Hinschmeißen und Auswandern bedeuten, muss es aber nicht. Veränderung kann auch bedeuten, zukünftig einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen. Die Arbeitszeiten an die Lebenszyklen anzupassen. Mehr Pausen einzulegen. Sich einen neuen Nagellack zu kaufen. Liebevolle kleine Routinen zu etablieren. Das zu tun was einen nährt.

Wie wäre es statt der einen großen Veränderung, viele kleine Tippelschritte zu gehen. Soweit, wie es eben gerade möglich ist.

Die Frage dabei ist: “Was ist der kleinste mögliche Schritt, den du gerade jetzt gehen kannst?”

Wenn du diesen Schritt gegangen bist und du dich sicher fühlst, kannst du wieder fragen: “Was ist jetzt der kleinste mögliche Schritt, den ich jetzt gehen kann?”

Und es geht immer so weiter. Du brauchst nur ein Ziel vor Augen.

Veränderung braucht ein Tieferes Warum.

Ich erlebe es so oft, dass die Frauen genau wissen, was sie nicht mehr haben wollen. Dass sie wissen, wovon sie weg wollen. Aber sie wissen nicht, wo sie hin wollen. Und genau da fängt das Problem an. Denn wenn ich nicht weiß, wo ich hinmöchte, weiß ich auch nicht, was mein erster richtiger Schritt in diese Richtung sein kann.

Die Frage ist:

Wohin möchtest du wachsen?
Wer bist du?
Wann kannst du erfüllt du selbst sein?
Wohin möchtest du dich entwicklen?
Wofür bist du hier?
Was ist deine Lebensaufgabe?
Wo ist dein Licht, dem du entgegenwächst?

Oh ja, das hört sich groß an. Das ist dein Tieferes Warum, das dich gehen lässt, auch wenn es mal schwer ist, das deinem Leben einen Sinn gibt. Und es muss nicht das Allheilmittel gegen Krebs oder Corona sein (wenn du den Drang und das Wissen dazu verspürst – nur zu). Es kann das Geschenk sein, das du mit auf diese Erde gebracht hast, das lebendig werden darf. Und nein, du musst es nicht als deine Berufung leben. Es kann auch sein, dass du einen Brot- und Butter-Job hast und dein Geschenk einfach so mit der Welt teilst.

Darum liebe ich Veränderung.

Veränderung lässt uns innehalten und spüren, wo wir in unserem Lebens-Labyrinth an Mauern stossen. Veränderung lässt uns entwicklen und uns den Weg zu unserem authentischen Sein erfahren. Es liegt in unserer Hand, wie wir damit umgehen. Sind wir im Widerstand? Ist alles böse, was uns widerfährt? Oder sehen wir die Lernerfahrung und die Entwicklungsmöglichkeiten in herausfordernden Situationen?

Wir alle wissen nicht was die Zukunft bringt. Die Zukunft wird in jedem Moment neu geboren und wir bekommen keine Gebrauchsanleitung dafür mitgeliefert. Aber das Tolle daran ist, dass wir unsere Zukunft gestalten können. Jeder kann daran mitwirken. Wir schreiben gerade im Moment Geschichte. Und das Schöne ist, wenn wir miteinander und jeder auf seine Weise Gutes in die Welt bringen, können wir zur Evolution beitragen. Wir gestalten die Gesellschaft und die Welt in der unsere Enkelkinder leben werden. Wir sind Teil dieser Entwicklung. Magst du aktiv daran mitwirken?

Der Anfang liegt in jeder Einzelnen von uns selbst.

 

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HerzensGrüße

Daniela

Hast du Fragen? Magst du etwas mit mir teilen?

Ich freue mich, wenn ich von dir höre.

Mentorin für Frauen,

die sich verändern wollen