HG_Startseite-daniela polenz

Wandelzeit

Herbstzeit ist Wandelzeit.

Wandlung. Dieses Wort ist mir begegnet als ich über Veränderung nachgedacht habe. Wir wollen so häufig etwas oder uns verändern und meistens hat es mit Wandlung zu tun. Verwandeln. Als Kind ist dieser Begriff so magisch. Hört sich nach Zaubern an. Etwas Neues, Anderes entsteht. Das kann in der Phantasie stattfinden oder auch in echt. Man denke einfach nur an eine Raupe die sich verpuppt und nach ihrer Wandlung als Schmetterling erscheint.

Das Wort Wandelzeit ist mir im Wald zugeflogen. Eigentlich war ich auf meinem Weg, um mich bewusst mit dem Herbstbeginn zu verbinden. Die Tage sind im Moment genauso lang wie die Nächte und bald kippt dieses zarte Verhältnis. Die Nächte werden länger, das Licht weniger. Auch hier fühlt sich das Wort Wandlung für mich total stimmig an. Denn die Energien die uns umgeben verändern sich im Laufe eines Tages, eines Monats und auch im Jahr. Die Zyklen unterliegen der Wandlung. Immer wieder gleich und doch anders.

 

Alles ist im Wandel.

 Sehen wir es doch einmal so. Die Natur ist stets im Wandel. Wir selbst. Die Welt. Die Gesellschaft.

Der Herbst macht die Wandelzeit auf energetischer Ebene sicht- und fühlbar.

Es tut gut, bewusst mit dieser Zeit umzugehen. Sie wahrzunehmen und nicht einfach „Business as usual“ zu betreiben.

Wir sind so oft aus unserer Mitte geschmissen. Das kann natürlich am anspruchsvollen Alltag mit all seinen Herausforderungen liegen. Unterschätze dabei bitte aber nicht, dass wir Teil der Natur sind. Eingebunden in die großen Zyklen. In unseren Zeiten sind wir von den Gegebenheiten in der Natur nicht mehr wirklich abhängig (meinen wir), weil wir ständig Strom, Wärme und Nahrung zur Verfügung haben.

Trotzdem hat es Einfluss auf uns, wo wir gerade im Jahresrad stehen. Wenn wir selbst gerne wieder mehr zu unserer Mitte finden wollen, kann es eine liebevolle Hinwendung sein, wenn wir die Jahreszeiten und die damit verbundenen Energien bewusst wahrnehmen und uns damit verbinden. Auf unsere Art und Weise. Und mit der zeitlichen Investition, die für uns stimmig ist. Es geht um die Bewusstheit.

 

Wo stehen wir denn gerade im JahresRad?

Wo steht die Zeitqualität? Wir befinden uns in eine Schwellenzeit. Wir gehen von der lichtvollen, aktiven Zeit in die dunkle, ruhigere Jahreszeit. Die Energien ändern sich. Sie wandeln sich und gehen vom Außen ins Innen.

Randbemerkung: Auch unsere Lebensqualität ändert sich schon seit einigen Monaten. Auch hier findet ein Wandel statt. Nur wissen wir noch nicht, wohin sich dieser Wandel bewegt. Auch hier ist es an uns, bewusst damit umzugehen.

Wie gehen wir mit dieser Wandlung um? Gerade jetzt um die  Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche ist es besonders spürbar. Es riecht nach Herbst. Die Nächte werden kälter, auch wenn die Sonne am Tag noch einige Kraft hat. Die Helligkeit wandelt sich in Dunkelheit. Wärme in Kälte. Hektik in Ruhe und Stille

Zurzeit stehen wir noch an der Schwelle. Stell dir vor, du stehst an einer Tür und entscheidest dich bewusst in diesen neuen Abschnitt hineinzugehen.


HerzensPost

Gefällt dir dieser Text und du möchtest noch mehr Inspiration? Dann bleib mit mir verbunden und lass dir Impulse für Veränderung, Selbstfindung und innere Balance direkt in dein Postfach schicken.

JA, INSPIRIERE MICH


 

Wie kann dies bewusst gestaltet werden?

Es ist ein guter Zeitpunkt um ein Fazit zu ziehen.

Was war in den letzten Monaten?
Was habe ich gelernt?
Was braucht noch Aufmerksamkeit?
Was kann gehen?
Was hat schon gut geklappt?
Was darf sich noch wandeln?

Um dann in die innere Ausrichtung für die kommende Zeit zu gehen.

Was brauche ich für die nächste Zeit?
Wohin möchte ich meinen Fokus und meine Energie lenken?
Was würde mir so richtig guttun?
Wie kann ich dies in meinem Alltag wertschätzen und dem Raum geben?

 

Ja, ich bin eine absolute Ritual-Tante und habe die alten Bräuche intensiv gefeiert. Und es gibt schon seit Jahren eine Stimme in mir, die mir sagt, dass auch diese Bräuche sich wandeln dürfen. Sie dürfen anders werden. Neu. Einfacher. Stimmiger.

 

“Unterschätze nicht die Kraft, die darin liegt liebevoll an jemanden zu denken, ein Lied zu singen, Blumen in eine Ecke zu stellen als Geschenk der Schönheit an das Leben, einen Abendbrottisch schön vorzubereiten, deinen Körper liebevoll zu behandeln, Kunst zu machen, zu spielen, Rituale und Zeremonien durchführen. All diese Handlungen zusammen erschaffen unsere Welt. 

~ Chameli Ardagh”

 

Ich weiß, die dunkle Jahreszeit macht vielen Menschen Angst.

Man geht aus dem Haus und es ist dunkel und man kommt heim und es ist wieder dunkel. Das schlägt auf die Stimmung. Die Aktivitäten verlagern sich nach Innen. Da ist weniger Platz. Es ist fraglich ob wir uns so frei bewegen können wie wir gerne möchten. Es wird stiller. Und damit wird es auch ruhiger im Leben (es sei denn wir powern durch).

Es ist die Zeit der Innenschau. In der Dunkelheit begegnet man schneller sich selbst. Und manchmal möchte man da auch einfach nicht hinschauen.

Bevor wir aber in die richtig dunkle Zeit gehen, haben wir noch den Herbst vor uns. Wie aktiv möchtest du diese Wandelzeit genießen und wahrnehmen? Und nein, ich meine damit nicht, dass du einen Erntedank-Altar in deiner Wohnung aufstellen sollst (wenn dir danach ist – nur zu und schick mir gerne ein Foto davon).

Spür hin was sich für dich stimmig anfühlt. Was braucht es, damit du dich vom Sommer verabschieden und den Herbst willkommen heißen kannst.

 

 

Bei mir haben sich in diesem Jahr diese Dinge gezeigt:

  • Ganz intuitiv habe ich mein Frühstück umgestellt von kalt auf warm. Wo es vorher Lassis, Kefir oder Milchshakes morgens gegeben hat, tut mir jetzt ein warmes Porridge gut. Wo ich vorher gerne Wasser getrunken habe, sehnt sich mein Körper nach warmem Tee.

  • Ich habe Lust einen Apfelkuchen zu backen – einfach um die Reife der Früchte zu feiern.

  • Wir werden mit Freunden und der Familie Grillen und auch ein paar Herbstgeburtstage feiern. Dabei wird es lecker Essen geben und wir werden mit Hingabe schmausen. Und bei der Vorbereitung dieser Feiern werde ich ein ganz besonderes gedankliches Dankeschön an die Erde schicken, die uns mit diesen Gaben beschenkt.

  • In meinen Jackentaschen werden bestimmt einige Kastanien zu finden sein. Ich liebe diese Handschmeichler.

  • Ich werde abends Lichter anmachen um die Geborgenheit und Ruhe in unser Zuhause einzuladen.

  • Unsere Sommersachen dürfen den Herbst- und Winterklamotten Platz machen

 

Was ist es für dich? Wie magst du diesen Wandel für dich gestalten?

danielapolenz-coaching-mentoring-nicischwab-92-04-01

HerzensGrüße

Daniela

Hast du Fragen? Magst du etwas mit mir teilen?

Ich freue mich, wenn ich von dir höre.

Mentorin für Frauen,

die sich verändern wollen