Rückblick Januar und Februar 2020: Rush Hour of Life

Hättest du mich Ende Januar gefragt wie es mir geht, hätte ich dir geantwortet: durchwachsen. Da waren Stress. Emotionen. Anspannung. Schöne Momente. Erwartungen. Einsichten. Erkenntnisse.

Rückblickend erkenne ich: Es ist das Leben. Das gelebte Leben.

Das nehme ich daraus mit:

Wut kann heilsam sein

Anfang des Jahres 2020 durfte ich mich mit meiner Wut auseinandersetzen. Es ging ganz harmlos los. Ich habe mir einfach beim Inline Skaten meine Hand verletzt. Es war fraglich ob sie gebrochen ist. Ob ich operiert werden muss. Oder, ob es einfach nur Zeit braucht und sie nur gestaucht ist.

In dieser für mich unklaren Zeit, in der ich viel auf Hilfe angewiesen war, hatte ich eine Diskussion mit meinem Mann. Nichts Weltbewegendes. Nichts Besonderes. Eigentlich, können wir solche Diskussionen sehr gut führen. Ich bin ein sehr harmonischer Mensch. Mir ist es wichtig immer beide Seiten zu sehen. Und auszugleichen. Eine typische Waage einfach.

Doch an irgendeinem Punkt merkte ich, dass ich mich in dieser Diskussion überhaupt nicht gesehen fühle. Ich machte meine Schotten dicht. Ging aus der Verbindung. Und betrachtete mich als Opfer der Umstände. Ich war sogar soweit, dass ich keine Worte mehr dafür hatte, was mich bewegt. Ich wurde ganz leise.

Diese in mich hinein gefressenen in Worte,
in Zusammenhang mit meiner Unklarheit und
der Ungewissheit meines Handgelenks,
der körperlichen Einschränkungen,
den latenten Schmerzen die regelmäßig da waren,
haben mich auf körperliche der Weise immer mehr in meinen Kopf,
meine unschönen Gedanken,
und das Gefühl,
dass ich nicht geliebt und nicht gesehen werde
gedrängt.

Meine Leichtigkeit war wie weggeblasen. Ich war sehr schnell grantig. Man konnte mir nichts recht machen. Ich fühlte mich schnell überfordert. Und alles war irgendwie doof.

Natürlich bin ich auf der Suche gegangen, was mit mir los ist. Und ich spürte in mir eine Naturgewalt, von der ich selbst ein bisschen zurückgeschreckt bin. Da war etwas Großes. Etwas Mächtiges. Etwas das sehr viel Raum haben hat wollen. Und von dem ich nicht wusste, wenn ich es freilasse, was damit passiert.

Im ersten Moment dachte ich, ich wäre überfordert. Enttäuscht. Traurig. Das Opfer. Erst als ich tiefer gegraben habe, wurde ich mir dessen bewusst, dass es sich um meine Wut handelt. Und ich bin ehrlich – nur weil ich dem Gefühl einen Namen geben konnte, hat sich die Wut nicht von selbst aufgelöst. Es hat Zeit gebraucht. Tiefes Atmen. Liebevoll mit mir selbst sein. Raum geben – ohne in die Geschichten einzusteigen. Klarheit für mich selbst bekommen.

Mir wurde in diesem Prozess sehr deutlich bewusst, wie schnell man in die Opferhaltung rutscht. Anderen die Schuld hinschiebt und selbst nicht die Verantwortung tragen möchte. Natürlich war bis zu diesem Zeitpunkt in meinen Augen mein Mann derjenige, der Schuld hatte. Meinen Anteil daran, wollte ich vorher nicht sehen.

Wenn ich rückblickend auf diese Situation schaue, kann ich nur sagen, dass ich viel früher meine Meinung sagen hätte müssen. Mich zu Wort melden. Für mich einstehen. Und nicht immer alles auszugleichen.

Der Prozess war heilsam und wichtig für mich. Ich behaupte nicht, daß ich immer sofort meine Grenzen ziehe und gleich sage, was mir nicht passt. Aber ich habe mein Bewusstsein gestärkt. Und spätestens dann, wenn ich merke das sich in meinem Körper etwas zusammen zieht und ich nicht damit einverstanden sein kann, bemühe ich mich, meiner inneren Stimme Ausdruck zu verleihen. Ohne wütend zu werden. Sondern in einer liebevollen Klarheit meinen Standpunkt auszudrücken.

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Ja, inspirier‘ mich!

Urlaub mit einem Teenager ist anders

Wir hatten das große Glück in den Faschingsferien zum Skifahren fahren zu können. Skifahren, das bedeutete in den letzten Jahren bei uns FamilienZeit. Zeit zu viert. Morgens bis nachmittags auf der Piste unterwegs zu sein und nachmittags und abends die Seele baumeln zu lassen. Spiele zu spielen. Lecker essen zu gehen. Spaß zu haben. Nah zusammenzurücken.

Heuer, war es irgendwie anders. Meine Tochter ist 15. Muss ich mehr dazu sagen? Man liest es ja überall und ich bin mir dessen auch durchaus bewusst, dass die Familie für Teenager irgendwann nicht mehr so wichtig wird, sondern der Freundeskreis. Und trotzdem trifft es einen wie ein Kübel Eiswasser, wenn plötzlich die Zeit bei der eigenen Tochter kommt.

Loslassen, das sollte eigentlich kein Problem sein. Dachte ich bisher.

Doch wie geht man damit um,
wenn plötzlich gewohnte Strukturen
aus den Angeln gehoben werden.
Wenn die Tochter plötzlich alleine einen Snowboardkurs machen möchte, was im übrigen völlig fein ist, danach aber keine Lust mehr hat mit der Familie Zeit zu verbringen.
Wenn man nur noch widerwillig Antworten bekommt und man spürt dass die Familie gerade einfach doof ist.
Dass man nicht erwünscht ist.
Dass die anderen Menschen viel cooler sind.
Wenn das Essen anstrengend wird, weil das Pubertier nur noch in eintönigen Sätzen mit einem spricht.
Und man meistens nur die geschlossene Zimmer Tür zu sehen bekommt.

Es ist für beide Seiten nicht leicht. Da darf sich Einiges sortieren und darf neue Formen finden. Neuen Umgang. Wir Eltern dürfen loslassen. Und unsere Tochter darf lernen, dass wenn man seine Freiheit einfordert, das auch Pflichten und Aufgaben bedeutet.

Und ja ich kann mich einfühlen, dass Eltern irgendwann komisch werden. Ich bin ehrlich, hier habe ich noch nicht den richtigen Weg gefunden um den Bedürfnissen meiner Tochter Raum zu geben und meine eigenen Reaktionen Wahrnehmungen und Empfindungen nicht über sie drüber zu stülpen. Wir üben. Alle miteinander.

Soulful Coaching berührt meine Arbeit auf einer tiefen Ebene

Seit dem Herbst letzten Jahres, gehe ich damit schwanger, wie ich noch mehr aus dem Herzen schreiben kann. Meine BlogBeiträge. Meine Newsletter. Meine SocialMediaBeiträge.

Ich bin ehrlich. Manchmal braucht es Mut, die tiefen Worte, die aus meinem Bauch aufsteigen, auch wirklich aufs Papier zu bringen. Da geht es darum, die passenden Worte zu finden, die das Gefühl transportieren, das ich vermitteln und in die Welt tragen möchte. Im Endeffekt geht es darum, dass ich mich zeige. Verletzlich. Authentisch. Mit schlotternden Knien. Pur.

Dazu gehört für mich auch, mir nochmal sehr klar zu machen, was meine Werte sind. Was die Basis meiner Arbeit ist. Ich bin mal mehr und mal weniger tief in diesem Prozess. In den letzten Wochen begleitet mich der Begriff Soulful Coaching. Er war plötzlich da, und ich spüre, dass er mit Leben gefüllt werden möchte.

Was Soulful Coaching für mich bedeutet? So viel kann ich schon dazu sagen:

  • Es geht um eine Reise in die Tiefe.
  • Es geht um meine Arbeit.
  • Meine Arbeit mit meinen Klientinnen.
  • Da geht es um Verbundenheit.
  • Um liebevolle Klarheit.
  • Annehmen dessen was ist.
  • Du kommst in Berührung mit deinem innersten Kern.
  • Das ist intim.

Soulful Coaching bedeutet,

  • aus den Geschichten auszusteigen
  • und Gefühle und Emotionen zulassen zu können.
  • Den Klang deiner Seele wieder zu hören.
  • Dich dort abzuholen wo du stehst.
  • Soweit zu gehen wie du gehen magst.
  • Dich nicht zu verbiegen.
  • Dich so anzunehmen wie du bist.
  • Einfach deine Seele zu hören und dem Raum zu geben.

Ich spüre, dass mit dem Soulful Coaching etwas auf den Weg gebracht werden möchte. Es definiert meine bisherige Arbeit noch viel liebevoller und genauer. Es bildet einen Container meines Angebots. Und ich freue mich, diesen Begriff mit Leben füllen zu dürfen.

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Darauf freue ich mich im März 2020:

Mein 3. SeminarModul mit den Awakening Women. Wir tauchen in die Geschichte von Durga ein.

Ich möchte den CheckUp für die HeldinnenReise auf den Weg bringen. Das ist eine „Reisebroschüre“ für dich, die dir Impulse für dein Selbstbewusstsein, Selbstliebe und der Reise zu dir selbst geben wird.

Und: Wie Außen so Innen ✨. Mein Büro und mein Business braucht einen liebevollen Frühjahrsputz.

HerzensGrüße Daniela Mentorin für Frauen, die sich verändern wollen

Etwas in dir kommt zum Klingen?

Dann informiere dich hier über das kostenfreie und unverbindliche FindungsGespräch. Das Findungsgespräch hilft dir, dich inspiriert, begeistert und verstanden zu fühlen. Du bekommst liebevolle Klarheit über deine Bedürfnisse. Einen klaren Blick auf deine eigenen Blockaden und eine lebendige Vision, wie dein Weg weitergehen kann. Durch das gemeinsame Telefonat kommst du in Kontakt mit dir selbst und gibst deinen Bedürfnissen, die bisher unausgesprochen in deinem Inneren anklopfen, Raum. Unser Gespräch findet in einer leichten, stärkenden und herzlichen Atmosphäre statt und fühlt sich an, wie ein vertrauensvolles Treffen in einem gemütlichen Café.

In diesen 45 Minuten lernen wir uns kennen und du erfährst liebevolle Unterstützung für deine persönliche Entwicklung und Veränderung. Kostenfrei und unverbindlich. Mehr Informationen findest du hier:

FindungsGespräch

Wenn Du noch nicht bereit bist, den ersten Schritt zu tun, lass uns trotzdem in Verbindung bleiben:

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