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Meine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte

//Meine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte

Wie stehst du zu Weihnachten? Freust du dich? Bist du schon latent gestresst, weil Schwiegermutter oder Tante alles eskalieren lassen könnten?

Für mich ist Weihnachten ein magisches Fest -aber das war nicht immer so.

Als Kind, als ich noch an das Christkind glaubte, habe ich einfach nur erlebt, dass meine Mutter meistens gestresst war, auf die Gans geflucht hat und der Haussegen schief hing wenn mein Vater nicht rechtzeitig zur Andacht zu Hause war.

Ich habe mir vorgenommen: Ich mache das alles viel besser!

Dabei hatte ich jedoch nicht im Blick, wie anstrengend es ist, die ganzen vorweihnachtlichen Termine einzuhalten. Nein, ich meine nicht nur die unendlich vielen Weihnachtsfeiern. Ich rede von St. Martin, der Adventskalender der bis zum 1.12 befüllt sein soll, Nikolaus, die Heilige Luzia, Laternenumzug…. Daneben sollen auch noch Plätzchen gebacken, die Wohnung weihnachtlich dekoriert zig Geschenke gekauft werden (und bitte dabei die Ballettlehrerin nicht vergessen)

Hallo, es ist noch nicht mal Weihnachten und ich habe eigentlich schon keinen Bock mehr darauf. Und dann erstmal Weihnachten selbst… Einkaufen, Essen vorbereiten, die Familie kommt teilweise – zu den anderen fährt man 580 Kilometer hin, um am übernächsten Tag die Tour wieder zurück zu machen. Noch schnell Freunde besuchen und Silvester feiern. Oh man, in der Zeit ist soviel Wäsche angefallen und der Baum nadelt und…

Ich gebe zu, schon alleine beim Schreiben steigt mein Adrenalinspiegel.

Es ist ja offensichtlich: So macht es keinen Spaß und so konnte es für mich nicht weitergehen. Zum einen zog ich den Hut vor meiner Mutter. Denn als Kind habe ich diese ganzen „Vorbereitungen“ ab Mitte November gar nicht mitbekommen. Zum anderen erinnerte ich mich an meinen Vorsatz „Ich mach das alles anders“ – und war gerade auf dem besten Weg das eben NICHT zu tun.

So habe ich unterschiedliche Dinge in den letzten Jahren ausprobiert um die Weihnachtsfeiertage für uns einfach angenehm zu gestalten.

#1 Ich habe versucht es allen recht zu machen

Das ging grandios in die Hose. War anstrengend und das werde ich auf keinen Fall mehr machen.

#2 Wir sind Weihnachten weggefahren

Was waren das bitte für Feiertage? Sorry, ich bin ein Familienmensch. Weihnachten wo anders war auch nicht die Erfüllung die ich mir erhofft hatte.

#3 Mein Mann und ich schenken uns „Schöne Weihnachten“

Und was soll ich sagen? Seit dem ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit für mich im Jahr. Es ist jedes Jahr anders und doch wieder gleich. Wir haben feste Rituale, lassen uns aber auch den Freiraum um zu schauen, was uns in den Tagen gut tut.

Wir nehmen uns Zeit und machen die Dinge gemeinsam. Wir haben für uns beschlossen, dass wir nicht mehr von Termin zu Termin hetzen, sondern eigentlich erstmal nur daheim bleiben. Die Familie ist herzlich bei uns willkommen und wir genießen die Zeit, die wir nicht vor die Tür müssen. Werden wir eingeladen spüren wir genau für uns hin ob das gerade stimmig ist oder nicht. Und wir wagen es tatsächlich auch mal Nein zu sagen.

Wir spielen Spiele. Genießen die Geschenke. Gucken Tatsächlich Liebe. Kommen zur Ruhe. Lassen so weit es geht Smartphone und Computer aus. Docken uns ein Stück weit von der Außenwelt ab.

Seitdem wir die Langsamkeit in dieser Zeit zulassen, habe ich für mich den Zauber von Weihnachten entdeckt. Alte Weisheiten reden von den Rauhnächten und einer ganz besonderen Zeit im Jahr. Es ist dunkel und geheimnisvoll. Die Uhren scheinen still zu stehen. Es ist Zeit für den Rückblick aufs alte Jahr. Zeit um sich zu überlegen was im Neuen Jahr kommen darf. Es ist Zeit um ganz nah bei mir selbst anzukommen. Mich neu auszurichten und Kraft zu tanken.

Ich habe gelernt zur Ruhe zu kommen und die Tage zur inneren Einkehr zu nutzen ohne dabei auf den Weihnachtsalltag verzichten zu müssen.

Hast du Lust auch auszusteigen und dir eine persönliche Auszeit zu gönnen? In der ZwischenZeit habe ich all meine Erfahrungen und Werkzeuge zusammengetragen um dir auch deine besinnlichen und zaubervollen Tage zwischen den Tagen zu ermöglichen.

Magst du mehr dazu wissen? Dann schau gleich hier: ZwischenZeit

Herzensgrüße

Daniela

By |2019-01-21T17:41:33+00:00Dezember 4th, 2018|Lebensberatung|0 Comments

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