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Life-Coaching: Was mich an meiner Branche aufregt.

Life-Coaching: Was mich an meiner Branche aufregt.

Jeder kann sich Life-Coach nennen. 

Die Berufsbezeichnung “Life-Coaching” ist nicht geschützt und zertifiziert. Das heißt: Jeder kann sich heutzutage Coach für irgendetwas nennen.  Ich ärgere mich, wenn ich auf meinen Social Media Kanälen Anzeigen sehe, in denen versprochen wird, dass man innerhalb von 8 Wochen eine fundierte Coaching-Ausbildung bekommt und dann hochpreisige Coaching-Angebote machen kann. Mit dem Tenor: Schnell zu viel Geld.

Kein Wunder, dass mich eine liebe Freundin fragt, ob ich denn nicht einen richtigen Beruf habe. Kein Wunder, dass viele Menschen zurückhaltend sind, wenn es um das Thema Coaching geht. Denn da fallen die Motivations-Coaches genauso darunter, wie viele spirituelle Lebensberater. Die Range ist riesen groß.

Und dann sehe ich viele Menschen, die bereits ein Coaching hinter sich haben. Ein Stück des Weges bereits gegangen sind. Merken, dass Coaching wirklich was bewegen kann und sich denken “Au ja, das will ich auch machen. Das hat sich so einfach und selbstverständlich angefühlt – kann ja nicht so schwer sein. Und eigentlich wollte ich ja schon immer Menschen helfen.”

 

Es braucht uns Coaches.

Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Kolleginnen und Kollegen da draußen wundervolle Begleiter für viele Menschen sein können. Dass es uns braucht, damit ein Wandel in der Gesellschaft stattfinden kann. Aber das funktioniert nicht von heute auf morgen. Und schon gar nicht aus der Konserve.

Coaches haben kein Helfersyndrom. Coaches sind Menschen mit einer Berufung. Coaches können Menschen befähigen etwas Neues oder etwas anders zu tun. Coaches machen auch nicht die Veränderung – sie begleiten die Veränderung und helfen ihren Klienten die Lösung selbst zu finden.

Dabei wird häufig eines übersehen: Es gibt schon einen Grund, warum es bei erfahrenen Coaches so einfach aussieht. Denn der Coach hat viel Zeit, Energie und Geld in seine Ausbildung investiert. Und das nicht nur 8 Wochen in einem Instant-Programm. Er hat eine Menge Selbsterfahrungs-Stunden hinter sich. Ist seine eigenen Prozesse gegangen. Ist sich selbst begegnet. Weiß um seine Triggerpunkte. Kann sich selbst regulieren.

Coaches die ihren Beruf ernst nehmen, haben erstmal bei sich selbst angefangen. Haben sich selbst kennengelernt. Wissen um ihre Lernfelder. Auf diese Weise lernen sich sich und die Werkzeuge kennen. Wissen, wie es sich anfühlt durch bestimmte Sachen durchzugehen. Bestimmten Situationen zu begegnen. Sie waren da auch schon mal . Sie leben, was sie an andere weitergeben. Das wirst du nicht umsetzen, wenn du nur auf einem Wochenend-Seminar warst und lediglich die Methoden gelernt hast.

 

Coach vs. Therapeut

Ich wurde erst gefragt, was meinen Stundensatz eigentlich rechtfertigt, denn ich hätte ja kein abgeschlossenes Studium und außerdem kein Berufspraktikum, bei dem mir auf die Finger geschaut wird. Die Ausbildung von echten Psychologen und Psychiatern wäre ja viel fundierter und länger. Da könne ich mit meinem bisschen Coaching nicht dagegen ankommen.

Ganz ehrlich: Mit Therapeuten und Psychiatern vergleiche ich mich als Life-Coach auch nicht. Denn ich habe mich bewusst dafür entschieden nicht zu heilen sondern zu begleiten. Wenn sich jemand entschließt ein Coaching zu machen, geht es um Veränderung in der Zukunft auf den unterschiedlichsten Ebenen. Transformation. Irgendwas im Leben soll anders und besser werden.

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Was kann Life-Coaching?

Wenn sich jemand für ein Coaching entscheidet, dann bucht er neben den Gesprächen auch Erfahrung. Wissen. Empathie. Verlässlichkeit. Vertrauen. Überzeugung. Unterstützung.

Auch im Coaching fließen Tränen. Es geht nicht nur um Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb. Es geht auch um die Schattenseiten. Dort, wo man nicht gerne hinschaut. Das, was man gerne verdrängt. Die Dinge, die man nicht wahrhaben will. Blockaden. Blinde Flecken. Das, was weh tut. Und genau diese Situationen möchten ausgehalten werden. Dazu braucht man jemanden, der den Mut hat da mit durchzugehen. Der weiß, wo der Weg lang geht. Und der da bleibt, wenn es schwierig wird.

Genau das funktioniert eben nicht mit einer Standard-Vorgehensweise One Size fits all.

Ich wünsche mir, dass das Juwel des Life-Coaching erkannt wird. Den Mehrwert den es stiften kann. Die Umwege, die sich viele Menschen sparen würden. Und nein, es hilft leider nicht, ganz viel darüber zu lesen – Veränderung möchte gelebt werden. Getan. Erfahren.

 

Coaching ist eine Dienstleistung.

Auch wir Coaches dürfen aber gut für uns hingucken.

Warum machen wir diesen Beruf?
Was ist unsere Mission?
Lebe ich selbst das, was ich an meine Klienten weitergebe?
Geht es dir wirklich um dein Gegenüber?
Möchtest du wirklich eine Veränderung und Einfluss auf dieses Leben haben?
Bist du bereit auch durch die dunklen Täler zu gehen?
Möchtest du zur Transformation beitragen?
Oder hast du nur die Dollarzeichen in den Augen und
denkst an den Umsatz den du mit diesen Menschen machen kannst?
Warum bist du Coach?
Was treibt dich an?

 

Coaching ist mehr.

Ich liebe die Vielfalt der unterschiedlichsten Life-Coaching-Angebote. Es ist so wertvoll, wenn wir alle die Möglichkeit bekommen uns selbst zu entdecken ohne therapiert zu werden. Das WIE ist dabei bunt und vielfältig. Die Methoden reichen von rational bis spirituell. Und auch hier gilt die Nachhaltigkeit. Mit einem Coach, der Wert auf Qualität legt, den Menschen wirklich im Blick hat und weiß, dass alles seine Zeit braucht, wirst du tatsächliche Veränderung, Transformation und Impact erleben. Es geht tief. Es ist intensiv. Und wirkt in deine Zukunft.

 

Hier kannst du noch mehr dazu lesen:

Warum Coaching keine Psychotherapie ist ... und wo es dich unterstützen kann.

 

Warum Coaching keine Psychotherapie ist – 
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Warum ich tue, was ich tue

 

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HerzensGrüße

Daniela

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Mentorin für Frauen,

die sich verändern wollen