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Wie du das Immunsystem deiner Seele stärkst

Stell dir vor, du bist als Mama entspannt und erledigst deine Arbeit in diesen wilden Zeiten ohne unter Dauerstress zu stehen.

Du reagierst gelassen auf die verschiedenen Herausforderungen und blickst mit Vertrauen in die Zukunft.

Ist das ein Phantasiebild? Ich behaupte nein.

Ja, wir stehen gerade vor großen Herausforderungen. Diese Herausforderungen sind auf den unterschiedlichsten Ebenen anstrengend. Die mentale Arbeit die durch das ständige Organisieren geleistet wird, kann man nicht direkt sehen oder messen, aber sie hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das Organisieren und ständige „Neuausrichten“ verursacht mentalen Stress und Belastung. Und wir sitzen alle im selben Boot.

Was dabei auffällt: Manchen Menschen fällt es leichter als anderen mit der Situation umzugehen. Warum ist das so?

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die darauf einzahlen wie wir mit Stresssituationen und Problemen umgehen und wie wir damit fertig werden. Einen wesentlichen Beitrag um gelassen mit solchen Dingen umgehen zu können,

ist die Widerstandsfähigkeit unserer Seele.

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Ich nenne es gerne das Immunsystem der Seele.

Die gegebenen äußeren Umstände wirken auf alle von uns – und sie lassen sich nur schwer ändern. Ich habe das Gefühl, dass wir uns in den letzten Monaten in Phasen bewegt haben. Die Ungläubigkeit. Das „Sich Arrangieren mit der Situation“, Strukturen schaffen um einen Tagesablauf zu haben, dann kehrt vielleicht auch ein Stück weit Gewohnheit ein, dann kommt der Widerstand hoch….

Es entsteht Angst vor dem was da so auf uns zukommt. Wie soll das alles weitergehen. Ungewissheit. Blöde Gefühle. Verletzlichkeit. Machtlosigkeit. Ausgeliefert sein. Der Input von außen und die Herausforderungen in der Familie mit Home Schooling und Home Office und Co. tragen ihr Übriges dazu bei und der Widerstand gegen die Situation wächst.

Und dieser Widerstand ist teilweise auch ziemlich anstrengend.

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Kennst du? Ich auch.

Es gibt Möglichkeiten, um aus dieser Spirale auszusteigen. Genau hier kommt das Immunsystem deiner Seele ins Spiel. Die Frage ist nämlich: wie gut schaffst du es, dich gedanklich zu schütteln und wieder ganz bei dir selbst anzukommen? Wie gut kannst du aus dem Gedanken- und Sorgenkarussel aussteigen? Wie tief ist dein Vertrauen in deine Selbstwirksamkeit? Wie optimistisch bist du? Wie gut kannst du auch besondere Zeiten und Situationen annehmen?

Das Immunsystem unserer Seele hilft uns, emotional widerstandsfähiger zu werden

um gelassener mit Herausforderungen umgehen zu können.

Und genauso wie wir in Zeiten wie diesen dafür sorgen sollten, dass unser körperliches Immunsystem gestärkt wird, ist es notwendig, das Immunsystem unserer Seele zu beleben. Wie das funktionieren soll?

Das Immunsystem der Seele zu beleben heißt für mich, eine gewisse Widerstandskraft aufzubauen. Mit Widerstand meine ich nicht, dass wir fest werden müssen oder auf eine Schutzposition gehen und hart werden müssen. Im Gegenteil. Mit der mit Stärkung des Immunsystems meine ich, unserer Seele Werkzeuge anzubieten, um mit herausfordernden Situationen umgehen zu können.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die folgenden Werkzeuge unsere Seele stärken:

1. Optimismus

Optimismus bedeutet, mit einer gewissen Gelassenheit in die Zukunft zu schauen. Daran zu glauben, dass es anders werden kann. Daran zu glauben, dass es vorwärts geht. Daran zu glauben, dass alles einen Sinn hat. Der typische Satz eines Optimisten könnte frei nach Oscar Wilde sein: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

So kannst du deinen Optimismus fördern: Schreibe dir jeden Tag drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Halte deine Glücksmomente des Tages fest. Und frage dich ganz liebevoll, was du in dieser Situation lernen sollst. Das klingt dir zu profan? Das mag vielleicht den Anschein haben. Gerade dann lade ich dich dazu ein, es die nächsten 4 Wochen mal auszuprobieren und zu schauen, was es mit dir macht.

2. Akzeptanz

Die erste Reaktion auf unangenehme Situationen ist naturgemäß der Widerstand. Ein „Ich will da raus. Ich will da weg. Ich mag das nicht mehr.“ Der Widerstand gegen eine Situation ist manchmal viel, viel anstrengender, als die Situation selber. Sich dagegen zu wehren kostet Kraft. „Die Widerstandsfähigkeit erlangen wir dadurch, dass wir eben nicht in den Widerstand gehen“ (Zitat von meiner lieben Freundin Sandra Zimmermann).

Im Annehmen, liegt eine gewisse Stärke. Annehmen, heißt noch lange nicht alles hinzunehmen. Annehmen heißt, im ersten Moment der Situation so wie sie ist in die Augen zu gucken und zu sagen: „Okay, du bist jetzt da, irgendwie muss ich mit dir umgehen“. Wir denken immer wir müssen Loslassen. Doch viel mächtiger als Loslassen ist das Annehmen. Das, was ist ganz zu uns zu nehmen. Widerstand aufgeben. Und ein: „Ja, auch du gehörst dazu.“

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3. Lösungsorientierung

Häufig wissen wir ganz genau wovon wir weg möchten. Wir möchten das so sehr - doch meistens passiert nichts. Erwiesenermaßen, wird sich erst dann etwas verändern, wenn du weißt wo du gerne hinmöchtest. Wie soll es sein? Welche Lösung kannst du dir vorstellen? In welche Richtung soll es gehen? Wie soll die Zukunft sein? Wie schaut eine liebenswerte und lebenswerte Zukunft für dich aus?

Es tut der Seele unheimlich gut in Lösungen, anstatt in Problemen zu denken. Was würdest du für dir für die momentane Situation wünschen? Wie möchtest du das es aussieht? Die äußeren Umstände kannst du gerade im Moment nicht beeinflussen. Aber wie möchtest du dich gerne fühlen?

Hier hilft manchmal einfach eine andere Formulierung des Blickwinkels. In letzter Zeit höre ich von den Frauen mit denen ich arbeite oft: „Ich möchte weniger Stress haben. Ich möchte nicht so müde sein. Die Kinder sollten weniger Aufmerksamkeit haben wollen...“ Wie wäre es beispielsweise mit folgenden Sätzen: „Ich habe die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Ich schaffe mir meine persönlichen Inseln, in denen ich für mich sein kann. ...“ Klar, mit den Gedanken alleine ist es noch nicht getan. Es ist eine Basis gelegt. Und damit kommen wir zum nächsten Werkzeug:

4. Selbstwirksamkeit oder auch: Aus der Opferrolle rauskommen

Ja unsere äußeren Umstände sind gerade wirklich eine Herausforderung. Ich möchte sie nicht klein reden. Es gibt viele Menschen, die existenziell davon bedroht sind. Und trotzdem möchte ich in aller Liebe, deinen Blickwinkel darauf richten, dass du gestalten kannst. Dass du trotzdem nicht die Hände in den Schoß legen musst und alles hinnehmen musst. Sondern etwas daraus machen kannst.

Häufig höre ich in den Coachings von den Frauen „Wenn die Anderen sich anders verhalten würden, würde es mir viel besser gehen. Wenn schöneres Wetter wäre, könnte ich viel einfacher nach draußen gehen. Wenn Corona mich nicht so einengen würde, würde ich mich viel freier fühlen. ...“ Wenn… Dann.

In vielen Situationen finden wir im Äußeren einen Schuldigen, warum wir uns nicht so fühlen wie wir uns fühlen möchten. Ich lade dich ein, der Situation mal ins Auge zu schauen: Vertraust du auf dein eigenes Können und deine eigenen Fähigkeiten? Vertraust du darauf, dass du fähig bist etwas zu verändern?

Denn das kannst du. Die äußeren Umstände wirst du nicht ändern können. Aber du kannst deine Einstellung dazu ändern. Wenn du optimistisch bist, wenn du aktiv die Situation akzeptierst, wenn du für dich überlegst wie du dir eine tolle Lösung vorstellen könntest, dann ist es an dir, in minikleinen Mäuseschritten los zu gehen und anzufangen die Lösung in dein Leben zu holen. Dabei musst du nicht die ganze Welt retten. Aber du kannst das, was in deinem Wirkbereich liegt berühren und beeinflussen.

Was sind also deine nächsten kleinen Schritte?

5. Verantwortung übernehmen

Und ja, aktiv zu werden und aus der Komfortzone auszusteigen, bedeutet auch Entscheidungen zu treffen. Verantwortung zu übernehmen. Sich zu überlegen, was du gerne haben möchtest. In welche Richtung es gehen soll.

Ich gebe zu, selbst zu überlegen, wie du es gerne haben magst und was es dazu braucht, ist anstrengender, als einem bestehenden Plan zuzustimmen oder abzulehnen. Sich selbst zu überlegen, wo ist hingehen soll, verbraucht Kalorien im Gehirn und kostet dich vielleicht auch in der einen oder anderen Sache das „Vonden-Anderen-gemocht-werden“.

Gestalte deine Zukunft. Spür für dich hin, was DU brauchst um in deiner Kraft zu sein. Überlege dir, wo DU hinmöchtest. Wie DU dich fühlen magst. Male dir aus, wie eine lebens- und liebenswerte Situation für DICH aussehen würde. Dann spuck in die Hände und geh los.

6. Beziehungen

Wer gehört zu deinem Dream-Team? Wer ist dein Survival-Team? Wen könntest du um Hilfe bitten? Häufig haben wir den Eindruck, alles alleine machen zu müssen und kommen dadurch schnell in die Überforderung.

Deiner Seele tut es gut, zu wissen, dass du nicht alleine bist.

Dass es Menschen gibt, die um dich herum sind.

Mit denen du dich austauschen kannst.

Die du um ihre Meinung fragen kannst.

An die du andocken kannst.

Die wie ein Nest sind, in das du dich ein kuscheln kannst.

Das kann deine Familie sein, das können Freunde sein, eine liebe Arbeitskollegin.

Ganz egal. Wir Menschen sind Herdentiere. Und wenn es herausfordernd ist, gerade dann ist es wichtig, eine Gemeinschaft zu sein.

Und ja, zur Zeit müssen wir Abstand halten. Die Frage ist, wie kannst du dein Netzwerk, wie kannst du deine Beziehungen pflegen? Wie kannst du für deine Freundin und für deine Familie da sein? Wie könnt ihr Verbindung herstellen? Mach dir eine Liste, von Menschen mit denen du gerade zu tun hast. Überlege dir, wer gibt dir Kraft, und wer ist Energieräuber. Diejenigen, die dir Kraft rauben, dürfen im Adressbuch aussortiert werden. Und zu denen, die dir Kraft und Energie geben solltest du regelmäßigen Kontakt haben und diese Beziehung pflegen.

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Ich gebe zu, das Immunsystem der Seele zu stärken, geht nicht von heute auf morgen.

Es ist ein Prozess. Aber mit jedem kleinen Schritt den du tust, mit allem was du anfängst, füllst du die Depots deiner Seele auf. Es macht dich selbstbewusst. Gibt dir

Selbstliebe und lässt dich mehr verwurzelt in dir selbst fühlen.

Die Frage ist: Was ist der erste miniminikleine Schritt den du gehen kannst, um deine Seele zu stärken? Um jetzt bei dir zu sein. Um gut für dich zu sorgen.

In dem du los gehst und gut für dich sorgst und gut bei dir ankommst, weißt was dir gut oder was dir nicht gut tut,

stärkst du dich und stärkst du deine Seele.

Du baust eine liebevolle Widerstandskraft auf.

Du wirst handlungsfähig und kannst Vorbild für andere sein.

Du kommst zur Ruhe.

Die sorgenvollen Gedanken lassen nach.

Die Gefühle dürfen fließen. Lebensfreude. Wohlgefühl.

Stärke dein Immunsystem und gestalte deinen Alltag

Die äußeren Umstände werden sich durch die Stärkung deines Immunsystems der Seele nicht ändern. Aber deine innere Haltung zu dem, was da noch so auf uns zukommen mag. Schaffe dir einen Tag mit liebevollen Routinen, die du dir bewusst wählst, um dir Gutes zu tun. Schaffe dir eine HomeZone, die dein persönlicher Kraftort wird.

Werden die Tage mit den Kids und dem HomeOffice weniger stressig sein? Ich kann es nicht versprechen. Und doch habe ich persönlich und auch durch die Arbeit in meinem Coaching die Erfahrung gemacht, dass sich eine Gelassenheit und innere Ruhe einstellt. Es wird nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen sein. Doch durch deine eigene Bewusstheit wirst du dich viel schneller aus den Tälern wieder rausholen können.

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HerzensGrüße

Daniela

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Dann melde dich sehr gerne bei mir.

Mentorin für Frauen,

die sich verändern wollen