Die zwölf Schritte der Selbstfindung

Die zwölf Schritte der Selbstfindung

Heutzutage sind viele Menschen auf der Suche nach ihrer inneren Mitte. Nach ihrer Kraft. Stärke. Gelassenheit. Inneren Ruhe. Entspannung. Und erfülltem Leben. Und im Endeeffekt ist es eine Suche nach sich selbst. Denn viele Menschen haben inzwischen verlernt, ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten Raum zu geben und sich selbst zu fühlen.

Um sich selbst zu finden, um den inneren Kern von sich wieder wahrzunehmen, bedarf es einer Reise. Diese beschreibe ich gerne als eine HeldenReise. Und schon wenn man in die Mythen und alten Geschichten guckt, stellt man fest, dass all diese Reisen einem gewissen Muster folgen. Sie gehen in die Tiefe. Die Unterwelt. Und die Heldinnen begegnen ihren eigenen dunklen Dämonen.

 

Selbstfindung ist eine Reise.

Lass mich dich mitnehmen und dir schildern, wie solch eine Reise aussehen könnte…

 

#1 Vertraute Welt

Es geht in deinem ganz normalen Alltag los. In deinem Alltag funktionierst du. Gehst auf die Arbeit. Versorgst die Kinder. Du reagierst auf die Anforderungen die sich dir stellen. Du bist auf deine Art und Weise zufrieden. Nimmst dich selbst nicht so wichtig. Erlebst schöne Momente. Alles läuft seinen gewohnten Gang.

 

#2 Ruf des Abenteuers

Und irgendwann, irgendwann stellst du dir die Frage: War das schon Alles? Du erlebst vielleicht schöne Momente im Kreis deiner Familie und deiner Freunde, und trotzdem kann das Gefühl da sein, dass noch irgendwas fehlt. Du hast das Gefühl, du musst dich auf die Suche machen, weißt aber noch nicht wonach. Selbstfindung – Ist das nicht zu esoterisch?

 

#3 Verweigerung

Das ist der Moment, in dem du dir denkst: 

  • Das kann doch nicht wahr sein.
  • Was soll das denn jetzt?
  • Eigentlich ist es doch total schön.
  • Ich jammere hier auf ganz hohem Niveau.
  • Das Leben ist doch eigentlich schön.
  • Mir geht’s gut.
  • Was bin dich denn für eine Mutter?
  • Was soll das?
  • Du steckst in deinem Gedankenkarussell fest.
  • Und Ja, es wird viele Gründe geben, sich nicht auf die Suche zu begeben.

#4 Begegnung mit dem Mentor

Das geht alles so lange gut, bist du gezwungen wirst hinzuschauen. Das äußert sich in unterschiedlichen Symptomen. Es kann sein, dass du körperliche Beschwerden bekommst. Dass du ständig gestresst bist. Hast vielleicht eine innere Leere und fühlst eine innere Sinnlosigkeit, die dir zu denken geben. Es kann sein, dass du nicht schlafen kannst. Es kann sein, dass du häufig gereizt bist. Dass du müde bist.

#5 Die Schwelle überqueren

Jetzt hast du tatsächlich einen Grund, dich schlau zu machen. Zu lesen. Informationen zu sammeln. Vorträge anzuhören. Vielleicht auch Seminare zu besuchen oder auch ein Coaching zu buchen. Schlicht: Jetzt machst du dich auf den Weg.

 

Selbstfindung bedeutet Veränderung

#6 Freunde, Feinde, Prüfungen

Aufgrund der Informationen und der Ideen die du gesammelt hast, beginnst du, Dinge in deinem Leben zu ändern. Das Umfeld reagiert meist nicht besonders freudig auf diese Veränderungen. Und nicht immer kannst du das, was du dir vorgenommen hast, auch wirklich ein- und aufrechterhalten. Doch du fängst an, dich selbst wichtig zu nehmen. Du findest Dinge, die etwas in dir zum Klingen bringen. Du spürst, dass die Antworten nicht „da draußen“ zu finden sind, sondern tief in dir selbst.

#7 Annäherung

Die Frage die sich jetzt immer mehr stellt ist: WER bin ich wirklich? Was ist mir wichtig? Wer möchte ich sein? Was sind meine Qualitäten? Und wahrscheinlich gehst du noch tiefer, um Antworten zu finden. Versuchst die Vergangenheit aufzuarbeiten. Stellst die Fragen: Wieso? Weshalb? Warum? Dein Verstand und die Logik bekommen viel zu tun.

#8 Tod und Wiedergeburt

Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, da kennst du deine Glaubenssätze und deine Blockaden und es kommt wenig Neues dazu. Doch so richtig wollen sie sich nicht wirklich auflösen. All die Erkenntnisse verstehst du zwar im Kopf – Sie wollen aber auch noch gefühlt werden. Angenommen werden. Nicht verändert werden. Da Sein dürfen. Pur. Ohne die Geschichte. Und ja, das kann sich anfühlen wie ein kleiner Tod. Ehrlich zu sein mit dir und deinen Gefühlen.

Und es tritt eine Veränderung ein. Es kommt die Erkenntnis: DAS bin ich. Der Körper. Die Gedanken. Die Gefühle und Emotionen. Und noch viel mehr. Es muss nichts mehr verdrängt werden. Du steigst aus den Geschichten aus. Es darf sein. Du bist gut, so wie du bist.

 

#9 Belohnung

  • Du spürst es tief in dir verankert.
  • Da ist neues Selbst~Bewusst~Sein. Selbstliebe.
  • Der Glaube an deine Selbstwirksamkeit.
  • Du weißt, wo du deine innere Mitte findest.
  • Dort findest du deine schöpferische Kraft.
  • Du weißt um deine eigene Wahrheit und
  • deine eigene innere Weisheit.
  • Hier kannst du dich verwurzeln,
  • um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen.

 

#10 Der Weg zurück

Die Zeit bis hierher ist wahrscheinlich sehr ruckelig. Es ist anstrengend. Aufreibend. Es fordert dich. Du spürst, dass ab jetzt Ruhe einkehrt. Die Veränderung. Das Annehmen dessen was ist. Was vorher noch sehr anstrengend war und hauptsächlich im Inneren stattgefunden hat macht sich jetzt auch im Außen bemerkbar. Vielleicht hast du weniger Termine. Vielleicht eine neue Beziehung. Vielleicht erfährst du mehr Sinnlichkeit. Du sagst häufiger was du tatsächlich denkst. Du traust dich Entscheidungen zu treffen. Du übernimmst Verantwortung für dich selbst. Und du gibst deinen Bedürfnissen und Sehnsüchten tatsächlich Raum.

 

#11 Letzte Verwandlung

Du kannst deine Wurzeln ganz tief spüren. Du weißt was dir wirklich-wirklich wichtig ist. Du stehst dazu. Du merkst es an den Reaktionen deines Umfelds. Es verändert sich. Wo du dich früher rechtfertigen hast müssen, werden deine Entscheidungen und deine Aussagen als selbstverständlich angenommen. Du wirst nicht mehr in Frage gestellt, sondern als die angenommen, die du wirklich bist. Du bist authentisch.

 

#12 Rückkehr

Es ist nicht wirklich eine Rückkehr. Es ist ein wieder Ankommen im Alltag, das sich so langsam über die Zeit einstellt. Doch der Alltag an sich hat sich verändert. Du lebst dein Leben mit innerer Kraft. Es ist vollständig. Du bist authentisch. Du kannst dich selbst wieder fühlen. Nimmst dich wichtig. Dein Herz ist weit und weich. Du ruhst in dir. Und sollte dich doch einmal etwas aus deiner Mitte bringen, hast du einen großen Erfahrungsschatz auf den du zurückgreifen kannst, um deine Mitte und dich selbst wieder zu finden.

Weißt du, eine HeldenReise heißt nicht immer gleich, dass du dein Leben von Grund auf umstülpen musst. Das kann sein, wenn es für dich stimmig ist. Muss aber nicht. So eine HeldenReise erfordert Mut. Mut dir selbst zu begegnen und mit dir selbst intim zu werden. Masken abzulegen. Rollen abzulegen. Zu fühlen. Zu spüren. Zu riskieren die zu sein, die du bist.

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HerzensGrüße

Daniela

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Mentorin für Frauen,

die sich verändern wollen