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Die 3 häufigsten Fehler in einer Beziehung –
und was du dagegen tun kannst.

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Sich zu verlieben ist einfach.
Du findest jemanden den du magst, mit dem du Zeit verbringen und Sex haben möchtest und zeigst dich von deiner besten Seite.
Doch nach einiger Zeit stellt sich der Alltag ein.

Gerade in langjährigen Beziehungen kehrt Gewohnheit ein. Du funktionierst mit deinem Partner als FamilienTeam sehr gut, doch alles wird so selbstverständlich. Die Leichtigkeit ist weg. Ihr lacht weniger miteinander. Du passt dich an. Schließt Kompromisse. Es gibt Verletzungen auf beiden Seiten. Wo anders ist das Gras vielleicht grüner. Die Marotten des Partners gehen auf die Nerven. Du bekommst nicht mehr das was du vom Partner eigentlich braucht. Und die Enttäuschung ist teilweise ziemlich groß.

Ja, sich zu verlieben ist einfach, doch die Liebe ist herausfordernder und will mehr. Eine meiner ersten Fragen im Coaching ist regelmäßig: Warum möchtest du in einer Beziehung sein? Und häufig lautet die Antwort: Ich möchte nicht alleine sein. Ich möchte jemanden, der mich vollständig macht. Ich möchte Sicherheit. Ich wünsche mir jemanden der mit mir durchs Leben geht. Ich sehne mich nach jemanden, an den ich mich anlehnen kann. …

Lies dir die Sätze oben am besten nochmal durch und höre auf die Zwischentöne. Hört sich das kraftvoll an? Nach jemandem, der sich seiner selbst bewusst ist?

Ich bin ein absoluter Fan der Liebe. Und in meiner jugendlichen Leichtgläubigkeit habe ich immer gedacht, wenn es besonders nah und besonders harmonisch ist führe ich eine gute Beziehung. 

Einige Beziehungen später habe ich umgedacht. Meinen Mann kenne ich jetzt im August 2019 seit 20 Jahren und seit 16 Jahren sind wir verheiratet. Wir haben einige Höhen und Tiefen miteinander erlebt. Waren beim Coaching, in der Therapie, haben uns gegenseitig verletzt, standen schon kurz vor der Trennung und sind uns doch immer wieder ganz nah.

Das Verständnis von Beziehung hat sich für mich komplett verändert. Nicht indem sich mein Mann verändert hat. Auch nicht indem ich mich mehr angepasst habe. Vielmehr haben wir beide einzeln an uns selbst gearbeitet.

Wie geht es dir, wenn du das liest. Spürst du auch eine gewisse Sehnsucht in dir aufsteigen? Kennst du einige Situationen davon? Hast du ein paarmal genickt? Oder gedacht ‚Kenne ich…‘ . 

Du, ich und viele andere Frauen wünschen sich eine erfüllte und auch lebendige Beziehung. Sie stecken allerdings in der Gewohnheit des Alltags fest. Und genau dafür mache ich den Raum in meinen BeziehungsCoachings auf. Ich öffne einen Raum in dem sich die Frauen ihrer selbst bewusst werden, in ihre eigene Kraft kommen und so mit einer liebevollen Klarheit und offenem Herzen eine ganz neue Verbindung mit ihrem Partner eingehen können.

Die Frage ist: Wo kannst du für dich damit anfangen? Und die Antwort lautet: Bei dir selbst.

Es gibt 3 Fehler, die gerne in einer Beziehung gemacht werden. Wenn du diese vermeiden kannst, bist du schon einen großen Schritt weiter.

#1 Du denkst zu wenig an dich

Wie beweist du deinem Partner, dass du ihn liebst? Wodurch wird Liebe sichtbar? Beweisbar?

Wir Frauen haben gelernt unsere Liebe zu beweisen, in dem wir uns um die, die wir lieben kümmern. Wir sind da, wenn sie uns brauchen. Wir stellen unsere eigenen Bedürfnisse zurück, nur dass es dem Partner, den Kindern, den Eltern, den Geschwistern, Tanten, Omas, Freunden, Arbeitskollegen, Chefs … gut geht. Es geht manchmal sogar soweit, dass wir uns aufopfern für die Allgemeinheit, nur um zu zeigen, dass uns nichts wichtiger ist.

Ist das liebevoll dir selbst gegenüber? Würdest du wollen, dass deine Kinder denken ‚Alle anderen sind wichtiger als ich selbst.‘? Möchtest du, dass sich die anderen Menschen für dich aufopfern?

Falls du jetzt den Kopf geschüttelt hast, frage ich dich: Warum verlangst du das dann von dir selbst? 

Und nein, es ist nicht egoistisch, sich selbst wichtig zu nehmen. Im Gegenteil. Du tust deinem Umfeld damit einen sehr großen Gefallen. Denn du übernimmst die Verantwortung für dich selbst und steigst aus dem gegenseitigen Spiel ‚Ich beweise dir meine Liebe um deine Liebe und Aufmerksamkeit zu bekommen‘ aus. Alle Beteiligten werden dadurch ein großes Stück freier.

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#2 Du redest zu wenig über dich selbst

Was redest du mit deinem Partner, wenn ihr Euch unterhaltet? Die Familienorganisation? Was bei Freunden und Bekannten so alles passiert ist? Welcher Nachbarschafts-Gossip gerade über die Gehsteige flimmert?

  • Wann hast du das letzte Mal mit deinem Partner darüber gesprochen, wie es dir wirklich geht? 
  • Welche Sehnsüchte du im Moment hast. 
  • Welche Herausforderungen für dich anstehen. 
  • Wo du dich richtig-richtig gut gefühlt hast. 
  • Was dich traurig macht. 
  • Was dir Angst macht. 
  • Worauf du total Lust hättest.
  • Welche Bedürfnisse du gerade hast.
  • Was du dir wünschst.

Und bist du auch bereit, deinem Partner zuzuhören, wenn er dir diese Dinge über sich erzählt? Auch wenn sie dir vielleicht im ersten Moment nicht gefallen?

Es gibt dabei zwei Herausforderungen. Die Eine ist: Kannst du zu den Punkten oben etwas sagen? Weißt du selbst, wie es dir gerade geht. Wo du stehst? Falls nicht, ist es an der Zeit dir Fehler #1 zu Herzen zu nehmen und dich selbst wichtig zu nehmen. Damit du dich wieder spürst. Dich Fühlst. Einen Zugang zu dir hast.

Die zweite Herausforderung ist Mut. Mut dich so offen und verletzlich deinem Partner zu zeigen, ohne Angst zu haben, welches Bild er von dir haben könnte. Dir zu erlauben dich schwach zu zeigen und damit Nähe zuzulassen. Auch auf diese Weise kann Intimität entstehen. Bist du bereit das in dein Leben zu holen?

#3 Ihr habt zu viel Nähe.

Wann hast du das letzte Mal etwas ganz alleine gemacht? Ohne deinen Partner? Ohne deine Kinder? Ohne Freundinnen? Einfach nur ganz für dich allein?

Weißt du, sich selbst wahrzunehmen und sich zu spüren funktioniert nur, wenn du für dich zur Ruhe kommst und es still wird. Dann besteht die Möglichkeit in dich hinein zu lauschen. Dir selbst zuzuhören. In Zeiten des Smartphones und der ständigen Erreichbarkeit ist das ein kostbares Gut geworden.

Häufig ist es doch so, dass man als Paar aufeinandersitzt und doch keine wirkliche Verbindung entsteht. Man unterhält sich über die Organisation des Alltags, wie es der Schwiegermutter geht und dann setzt man sich aufs Sofa und schaut sich die Soaps im Fernsehen an.

Wie wäre es, wenn du dir mindestens einen Abend in der Woche für dich nimmst, an dem du nur etwas tust, was du gerne möchtest. Alleine. Das hat einige Vorteile. Zum einen hast du, wie ich oben schon beschrieben habe, Zeit für dich und deinen Körper. Du kannst ihm lauschen. Kannst deinen Gefühlen nachspüren. Die Seele baumeln lassen.

Zum Anderen kommst du nach Hause und bringst neue Eindrücke mit. Neue Erfahrungen. Du hast dich um dich selbst gekümmert und kannst dich mit deinem Partner wieder unterhalten. Du hast dich sortiert, bist auf neue Gedanken gekommen und diese kannst du in einem tatsächlichen Gespräch auch mit ihm teilen. 

Natürlich ist es umgekehrt auch wichtig, deinem Partner diesen Raum zu geben. Es macht die Beziehung nicht stabiler nur weil ihr alles gemeinsam macht. Die Zeit alleine und die Qualitätszeit in der Beziehung schaffen den inneren Halt.

Die zweite Herausforderung ist Mut. Mut dich so offen und verletzlich deinem Partner zu zeigen, ohne Angst zu haben, welches Bild er von dir haben könnte. Dir zu erlauben dich schwach zu zeigen und damit Nähe zuzulassen. Auch auf diese Weise kann Intimität entstehen. Bist du bereit das in dein Leben zu holen?

Wie nun anfangen… Du kannst folgendes tun: Nimm dich selbst wichtig. Stärke dein Selbst~Bewusst~Sein. Lerne dich und deine Werte kennen. Nimm deine Bedürfnisse und Sehnsüchte ernst. Erzähle darüber und hole sie dir in dein Leben und gönne dir dazwischen Pausen und Zeiten der Stille.

Klar kannst du dir jetzt denken: ‚Daniela, du redest da so einfach drüber. Ich hab das schon so oft versucht und nichts klappt…‘ Dann werde ich dir antworten: Ja, wir Menschen wissen im Kopf immer ganz genau, was wir tun sollten, aber wir kommen einfach nicht in die Pötte. Und das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Die Motivation, das Nicht-Wissen-Wie-Es-Gehen-Soll, das Aufschieben auf Morgen, der Gedanke ‚Ich kann das soundso nicht‘.

Meine Liebe, es kann und es wird funktionieren. Auf deine ganz eigene Weise. Natürlich kannst du damit noch warten und weiter hoffen, dass sich deine Beziehung irgendwann mal wieder so richtig gut anfühlt. Du kannst dir auch überlegen, dich zu trennen. Doch ich gebe dir ganz liebevoll mit auf den Weg, dass alles bei dir selbst anfängt. Du hast es in der Hand.

Es ist nie zu spät anzufangen. Heute ist zum Beispiel ein guter Tag dafür. Wie wäre es, wenn du ab heute Liebe, Leichtigkeit, Vertrauen, Intimität, … in deine Beziehung holst? Sei es dir wert. Fühle. Spüre. Lebe wer du wirklich bist.

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Herzensgrüße

Daniela

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