Innere Ruhe finden: 5 Fehler warum es nicht klappt

Laut einer Forsa Umfrage möchten 62% der Befragten gerne Stress vermeiden oder abbauen. Gelassenheit. Innere Ruhe finden. Entspannung. Wenn man so in den Alltag von vielen Menschen schaut, kommt dieser Wunsch nicht von ungefähr.

Das tägliche Leben ist hektisch. Kinder, Beruf, Projekte die fertig gestellt werden müssen, Elternabende, Beziehung, Kundenveranstaltungen, …. Du kennst das bestimmt auch. Und dann kennst du auch das Gefühl, dass du überall anders bist aber nicht bei dir selbst.

Du wünschst dir nichts sehnlicher als Zeit und Raum für dich zu haben und innere Ruhe zu finden und dann – dann kommen noch mehr Anforderungen die dich eben genau davon abhalten.

Und dann gibt es eben auch Menschen, die scheinbar absolut in sich ruhen. Selbst im allergrößten Stress sind sie gut bei sich und strahlen Zufriedenheit aus. Wie funktioniert das?

Wenn Stress und Hektik ausbrechen, neigen wir Menschen schnell dazu, das Umfeld dafür verantwortlich zu machen. Der Terminkalender ist zu voll. Der Chef will zu viel. Die Kollegin arbeitet nicht gut genug zu. Die Kinder sind zu langsam. …

Ich sage dir jetzt etwas, das dir wahrscheinlich nicht gefallen wird. Verantwortlich dafür, dass du keine innere Ruhe findest, bist du selbst. Ja, tatsächlich. Du hast es selbst in der Hand, wofür du deine Energie und deine Lebenszeit verwendest und wohin deine Aufmerksamkeit geht.

Was dich jedes einzelne Mal hauptsächlich aus deiner Mitte bringt sind deine innewohnenden Gedanken und unterdrückten Gefühle.

Aus meiner Erfahrung als Mentorin für Frauen die sich verändern wollen kann ich dich beruhigen. Du bist damit nicht alleine. In meinem Coaching begleite ich sehr viele Frauen dabei, ihre Gedanken wahrzunehmen. Zu spüren. Zu Fühlen und zu leben wer sie wirklich sind.

Folgende 5 Punkte halten meine Klientinnen, und wahrscheinlich auch dich, davon ab, zu innerer Ruhe zu finden:

#1 Du fühlst dich verantwortlich für die Gefühle und das Glück der anderen

Wir Menschen sind Herdentiere. Um Teil einer Gemeinschaft zu sein, müssen wir uns ein Stück weit anpassen und Rücksicht auf die anderen nehmen. Früher war es überlebensnotwendig integriert zu sein. Die Erziehung trägt auch einen Teil dazu bei. Schon von klein auf lernen wir, dass wir dann geliebt werden, wenn wir gucken dass es Mama und Papa gut geht, dass wir keinen Ärger machen und unser Möglichstes daran setzen, sie glücklich zu machen. Ja, wenn wir uns für die anderen verantwortlich zeigen gelten wir als emphatisch, rücksichtsvoll, liebenswürdig, umsichtig, besorgt. Hört sich gut an, oder? Aber wenn du ständig nur die anderen im Blick hast – verlierst du den Kontakt zu dir selbst. Und das bringt dich aus deiner Mitte. Dadurch entsteht Stress, Hektik und Unzufriedenheit.

Innere Ruhe finden – so klappt es:

Ein Nein zu Jemand anderen ist ein Ja zu dir selbst. Das bedeutet jetzt nicht, dass du Scheuklappen aufsetzten und Dein Ding durchziehen sollst. Vielmehr möchte ich dich dazu einladen, bevor du ins Tun für jemanden anderen gehst, auf deinen Bauch zu hören, deine innere Stimme wahrzunehmen. Fühlst du ein Ja? Oder ein Nein? Und gebe dir selbst die Erlaubnis Nein zu sagen wenn du ein Nein fühlst.

#2 Du vergleichst dich mit anderen

Oh wir Frauen und Mütter sind darin Weltmeister. Und wir beziehen das nicht nur auf unsere Fähigkeiten als Mütter – viel schlimmer, wir ziehen da auch unsere Kinder mit rein (Wie deine Tochter spielt nur Klavier? Also meine spielt Querflöte, turnt und liest nebenbei älteren Herrschaften im Altenheim vor.). Eine weitere Krux ist, dass wir uns gerne schlechter reden im Vergleich zu anderen Frauen. Wir sehen alles was sie besser machen und fühlen uns schlecht, wenn wir das vermeintlich nicht so perfekt hinbekommen. Sei es die Partnerschaft, der Beruf oder einfach nur die Frisur.

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Ja, inspirier‘ mich!

Innere Ruhe finden – so klappt es:

So wie du kann keine andere sein. Und du bist zu 100% perfekt so wie du bist. Mit allen Ecken und Kanten. Ja, das meine ich tatsächlich so. Weißt du, von „den anderen“ siehst du immer nur das „Ausgehgesicht“ oder nur einen kleinen Ausschnitt der Persönlichkeit. Wie es tatsächlich in den Menschen mit welchen du dich vergleichst aussieht, wirst du nur erfahren, wenn du eine gute und nahe Beziehung zu ihnen hast. Mein Tipp an dich: Konzentriere dich auf das was DU gut kannst und sei stolz darauf. Du weißt nicht was du gut kannst??? Dann ist es Zeit sich genau darüber Gedanken zu machen oder sich Feedback zu holen.

#3 Du bist abhängig von der Anerkennung von anderen

Komplimente. Lob. Liebe Worte. Das ist Balsam auf die Seele von Menschen die den ganzen Tag gerödelt haben um den Alltag, den Beruf und die Familie zu wuppen. Manchmal bleiben diese Worte aber auch aus. Oder es gibt gar Anmerkungen was man besser machen könnte. Und schon geht das Gedankenkarussell los:

Ich bin nicht gut genug.

Ich werde nicht geliebt.

Niemand sieht was ich leiste.

Wozu mache ich den ganzen Mist eigentlich?

Ja, wozu rennst du die ganze Zeit. Machst dir Stress. Hektik. Das Lob und die Anerkennung von anderen Menschen füllen bei uns meistens ein „Loch im Bauch“. Das ist bei fast allen von uns da. Wir sehnen uns danach gesehen zu werden.

Innere Ruhe finden – so klappt es:

Siehst du dich selbst und das was du leistet? Bist du stolz auf dich, was du bisher erreicht hast? Das ist doch selbstverständlich? Anstatt den Blick auf die Anerkennung von anderen Menschen zu werfen (Anmerkung: diese kannst du nicht wirklich beeinflussen), solltest du auf dich selbst schauen. Wenn du dich schwer damit tust, dann schreibe dir für die nächsten 21 Tage jeden Abend drei Dinge auf einen Zettel, die du gut gemacht hast und / oder auf die du stolz bist. Mach das konsequent. Und dann schau was passiert.

#4 Du hängst in der Vergangenheit fest

Ein Job der genau der richtige war und du musstest aus irgendwelchen Gründen kündigen? Eine Wohnung die ganz einfach perfekt war? Die gute alte Zeit? Und überhaupt die Beziehung – die war vor 5 Jahren noch viel prickelnder… Manchmal ist es einfacher an alten Dingen festzuhalten als sich mit den aktuellen Herausforderungen zu beschäftigen. Wenn dann im Leben alles nur noch hektisch und stressig ist und innere Ruhe finden ganz weit weg ist – dann fühlt es sich an, als ob es wann anders viel, viel besser war. Und diese Zeiten wünscht man sich dann herbei. Doch das, was es ungemütlich macht, sind nicht die äußeren Umstände. Das was es ungemütlich macht ist dein Widerstand den du gegen die momentane Situation hast. Denn eigentlich wärest du ja gerne wo anders.

Innere Ruhe finden – so klappt es:

Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit. Alles Hätte, Könnte, Wäre, Wenn. Wenn du weiterhin mit deinen Gedanken wo anders bist, verpasst du das Leben, das gerade JETZT stattfindet. Ich weiß, die Vergangenheit dort zu lassen wo sie hingehört ist manchmal gar nicht so einfach, denn sie hat ja auch unser JETZT geprägt. Eine kleine Übung die ich dir ans Herz legen möchte ist die Dankbarkeit. Überlege dir dabei jeden Abend vor dem Schlafen gehen drei Dinge für die du an diesem Tag dankbar bist.

#5 Dein Perfektionismus

Alles gut machen zu wollen und schnell noch was zwischen durch zu erledigen, damit das „schon mal“ weg ist, ist eine wunderbare Möglichkeit dich davon abzuhalten dich selbst zu spüren und wahrzunehmen was gerade wirklich los ist. Es ist eine Kunst die Dinge so zu erledigen, dass sie am Schluss auch noch ein Sahnehäubchen oben drauf haben. Doch zu welchem Preis? Wie leicht fällt es dir wirklich, an alles zu denken? Wie lange liegst du nachts wach aus Sorge, es könnte etwas schiefgehen? Braucht es wirklich immer alles zu 100%? Und die Frage aller Fragen: Was würde passieren, wenn es nicht perfekt ist? Wenn Fehler passieren? Mit dem Perfektionismus bist du nur im „Außen“ unterwegs, aber nicht wirklich bei dir. Wie möchtest du da zu innerer Ruhe finden?

Innere Ruhe finden – so klappt es

Meine Tochter würde jetzt sagen: „Chill mal!“. Wie wäre es, wenn du einfach fünf gerade sein lässt und zwei Gänge zurück schaltest. Der Perfektionismus resultiert aus einigen Punkten die ich oben schon genannt habe – er ist quasi selbst das Sahnehäubchen. Wie wäre es, 80% von deinem Besten zu geben und darauf zu vertrauen, dass es gut ist wie es ist. Weißt du – es geht immer noch ein wenig besser, schneller, höher weiter. Aber es geht auch gelassener, weniger und bewusster…

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Ja, inspirier‘ mich!

Wenn du nun das nächste Mal im Stress bist – Nimm dir eine halbe Minute Zeit und spüre hin. Wodurch wird der Stress und die Hektik ausgelöst? Sind es die Anderen? Oder auch du selbst ein Stück weit?

Sobald du dir selbst darüber bewusst wirst, dass und vor allem welche Programme gerade bei dir laufen, kannst du handeln und einfach aussteigen und etwas anders machen. Sobald du selbst Verantwortung übernimmst, kann sich etwas verändern. Ruhig werden. Innere Ruhe finden. Innere Ruhe entsteht durch Bewusstheit und Achtsamkeit.

Weiter zu Teil 2

HerzensGrüße
Daniela
Mentorin für Frauen, die sich verändern wollen

P.S. Wir Menschen sind WissensRiesen und UmsetzungsZwerge. Wahrscheinlich sind dir die Punkte die ich oben genannt habe durchaus bewusst. Damit sich wirklich etwas verändert, ist es notwendig, dass das Wissen vom Kopf ins Herz rutscht. Du kannst dich jederzeit sehr gerne zu meiner neuen NewsletterSerie anmelden. Oder du holst dir eines von 5 kostenfreien und unverbindlichen FindungsGesprächen per Telefon von mir. Veränderung beginnt mit dem ersten tatsächlichen Schritt. Vorher ist sie nur Phantasie. Etwas in dir kommt zum Klingen? Hier bekommst du den direkten Zugang zu meinem Terminkalender: 

Lass uns sprechen.

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