5 effektive Tipps die dir helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen

Wir alle hängen mal unseren Gedanken nach. Die einen mehr – die anderen weniger. Die Auslöser sind meist ganz unterschiedlich.

Ein Fehler bei der Arbeit.
Unsicherheit bei der Erziehung der Kinder.
Ein komischer Kommentar des Partners.
Eine Freundin die nur noch einsilbig mit einem spricht.
Die Spitze eines Kollegen.

Und schon geht es los. Die Gedanken gehen auf wie ein Hefeteig. Sie sind selten positiv und konstruktiv und ziehen dich in einen Strudel von Problemen, an die du bis jetzt überhaupt nicht gedacht hattest. Und schon liegst du nachts wach oder bist tagsüber fahrig, weil du in deinem eigenen Gedankenfilm steckst und das Ende nicht absehbar ist.

Kennst du? Ich auch.

Hättest du das Problem noch,
wenn du aufhören würdest darüber nachzudenken?

Wenn du im Grübelmodus bist geben sich die Gedanken quasi die Klinke in die Hand.

Typisch dafür sind Gedanken wie:

Warum ich?
Wie konnte er nur?
Warum macht er nicht…?
Was denken die Anderen von mir?
Wie konnte das nur passieren?
Was mache ich wenn…?

Dies ist jedoch selten produktiv. Solche Gedankentunnel kosten dich Energie, Kraft und Leichtigkeit. Sie hypnotisieren dich und bremsen dich aus. Noch dazu sind solche Phasen sehr Ich-bezogen. Ja, auch wenn du dir Gedanken und Sorgen um andere machst. Denn wenn du dich hinterfragst geht es bei den Gedanken meistens im Kern um dich, deine Bedürfnisse, deine Ängste. Und da du dich vorwiegend im Kopf aufhältst verlierst du den Kontakt zum restlichen Körper. Du ziehst dir damit sozusagen selbst den Boden unter den Füßen weg.

Zusätzlicher Stress entsteht aus einer übertriebenen Selbstkritik. Denn für alle anderen ist Verständnis da – aber für dich selbst?! Und schneller als du denkst nimmt das Gedankenkarussell weiter an Fahrt auf.

Die häufigste Frage im Gedankenkarussell ist WARUM.

Doch in den seltensten Fällen gibt es eine Antwort oder Lösung dazu. Was kannst du also tun?

1. Die Frage die sich im ersten Moment stellt ist: Denkst du nach oder grübelst du? Denn Nachdenken ist total konstruktiv und hilft dir in vielen Situationen weiter. Grübeln ist jedoch meist destruktiv und lässt dich auf der Stelle treten.
Um herauszubekommen wie förderlich deine Gedanken sind, halte dich an die 3 Minuten-Regel. Was das ist? Ganz einfach. Gönne es dir 3 Minuten bei den Gedanken zu bleiben die dich beschäftigen. Nach diesen 3 Minuten ziehe Bilanz und beantworte dir folgende Fragen:
Was haben mir diese Gedanken gebracht?
Habe ich neue Einsichten gewonnen?
Bin ich einer Lösung nähergekommen?
Habe ich etwas verstanden was mir vorher noch nicht klar war?
Fühle ich mich jetzt besser?
Wenn du diese Fragen mit Nein beantworten musst – hängst du tatsächlich im Gedankenkarussell fest und solltest aktiv dagehensteuern.

2. Erkenne für dich selbst, dass du in einem Gedankenkarussell feststeckst. Mache dir bewusst, dass deine Gedanken nicht deine Realität sind. Du bist zwar körperlich anwesend, aber eigentlich bist du gedanklich ganz weit weg. Spür mal für dich selbst hin, ob und wie gut du deinen Körper unterhalb deines Halses wahrnehmen kannst.

3. Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Sinne
Was hörst du? Was siehst du? Was riechst du? Was fühlst du? Wie fühlt sich dein Körper an? Wo kannst du die Gedanken fühlen?
Bemerke deinen Atem. Wie er langsam und in einem stetigen Rhythmus in deinen Körper ein- und ausströmt. Dich mit Energie versorgt.

4. Ist der Druck der Gedanken zu groß – dann baue ihn bewusst ab.
Lenke deine Aufmerksamkeit weg von dir selbst, hin zu Dingen außerhalb. Lies ein Buch. Höre Musik. Schreibe Tagebuch. Bewege dich. Gehe spazieren. Singe laut ein Lied. Geh in die Natur.

5. Bloß NICHT: Versuche positiv zu denken
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin ein Fan vom Positiven Denken. Aber in dem Moment nicht unbedingt. Denn gerade in den Grübeleien fällt das Positive Denken extrem schwer. Ergo funktioniert es auch nicht immer. Und wenn das dann auch nicht klappt – was machst du dann in solch einem Modus automatisch? Genau – du haderst noch mehr mit dir selbst. So kann das Positive Denken zum Beschleuniger deines Gedankenkarussells werden.

Versuche stattdessen den Zustand wie er gerade ist anzunehmen. Ja, du machst dir viele Gedanken. Ja, es ist schwer auszusteigen. Ja du solltest jetzt schlafen / arbeiten / Wäsche waschen / kreativ sein… Überlege dir, was dir genau jetzt gut tun würde. Und tu das dann auch.

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Ja, inspirier‘ mich!

Weißt du, wie schon gesagt, wir grübeln Alle mal. Es ist nur ein Unterschied ob du grübelst oder nachdenkst. Beim Grübeln wirst du nur schwer eine Antwort für dich finden. Du kommst vom einen zum anderen und es fühlt sich nicht wirklich gut an. Nachdenken hingegen ist produktiv . Es stellt die Frage nach dem WIE. Wie kann ich mit der Situation umgehen? Wie löse ich das Problem? Wie reagiere ich das nächste Mal? Über kurz oder lang wird das Nachdenken zu einer Lösung führen.

Komm deinen Gedanken und deinen Gedankenmustern auf die Schliche und höre auf, dich selbst damit zu hypnotisieren. Sobald du ein Bewusstsein für deine Art des Denkens entwickelt hast, kannst du auch umso schneller aus dem Gedankenkarussell aussteigenDas heißt jetzt nicht, dass du dich nie mehr in Gedanken verlieren wirst. Sondern einfach nur, dass du bewusster damit umgehen kannst. Damit ersparst du dir viele nervenaufreibende Warums / Hätte / Könnte / Wäre/ Wenns und öffnest dich selbst für Lebensfreude, Kraft, Energie, Gelassenheit und innere Ruhe.

Fakt ist: Das Gedankenkarussell in den Griff zu bekommen funktioniert leider nicht von heute auf morgen. Das möchte geübt und jeden Tag praktiziert werden. Wenn du dich also auf den Weg machen möchtest – gehe am besten gleich hier und jetzt los und fange an. Sei dabei aber liebevoll mit dir selbst und habe Geduld.

Du hast es selbst in der Hand. Möchtest du dein Gedankenkarussell zur Ruhe bringen?

Möchtest du aufwachen aus den immer gleichen Gedanken? Möchtest du dich sortieren und neu ausrichten? Ich helfe dir gerne dabei.

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HerzensGrüße
Daniela
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